So kannst du zum Wandel der Zeit beitragen
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Ob wir aus dieser Krise etwas lernen, liegt ausschließlich an dir.
Ich sage jetzt nicht einmal an uns, weil viele kleine Tautropfen einen Ozean ergeben.
Wenn wir vor dem Ozean stehen, fragen wir uns, was wir machen können. Das ist doch ein riesiger Ozean.
Aber der Ozean besteht aus vielen kleinen Tautropfen und ohne diese Tautropfen würde der Ozean nicht existieren. Das ist schon einmal die erste Geschichte, mit der wir uns trösten können. Was sollen wir denn machen?
Nicht das, was wir immer gemacht haben. Das sollen wir nicht machen. Was können wir also zum Wandel der Zeit beitragen?

Was passiert denn jetzt gerade auf der Welt?

Kriege, es wird gekämpft. Jeder hat Angst, dass morgen kein Geld mehr da ist, dass er nicht überleben kann, dass das Wasser knapp wird, dass es nichts mehr zu futtern gibt, die Zukunft, Geld, was immer … Wir haben keine Ahnung, was jetzt passieren wird. Man könnte jetzt hergehen und sagen: „Ok., wird schon irgendwie werden. Man muss ja nicht immer alles negativ, alles schwarz sehen.“ Man sollte aber auch nicht nur positiv sehen. Man sollte das sehen, was gerade existiert, was gerade ist.

Es ist schon sehr interessant, dass das im Moment gerade so eskaliert, dass wir jetzt in Europa einen Krieg haben, wo wir gedacht haben, dass das lange vorbei ist. Die Steinzeit ist lange vorbei. Nein! Warum ist es nicht vorbei? Weil wir zu Hause weiter prügeln. Weil du so wie die da draußen kämpfst. Und ob eine Nation jetzt mit einer anderen kämpft, ist egal. Das ist dasselbe. Ob du mit deinem Partner oder mit deinem Nachbarn oder mit deinen Kindern oder mit irgendjemanden da draußen kämpfst, ist egal. Das ist dasselbe. Und wir fragen uns, was wir damit zu tun haben.
Du hast alles damit zu tun! Wir können etwas nicht einfach so verändern. Du kannst nicht hergehen und sagen, dass wir jetzt einfach darum kämpfen und schauen, dass wir gewinnen, dass andere verurteilt werden. Wir machen dasselbe: wir kämpfen, wir verurteilen, wir machen runter, wir bewerten, wir machen schuldig etc. Schon bei den Essenern heißt es: Wie es innen ist, so ist es außen. Wenn wir dieses Essener-Gesetz hernehmen, was absolut überprüfbar ist und absolut stimmt, dann müssen wir uns fragen, warum es außen so ist. Was muss denn innen sein, wenn es außen so ist. Wir können jetzt nicht sagen, dass uns das nichts angeht. Die Sache da draußen geht uns alle an.
Also sind wir alle an der Sache beteiligt. Krishnamurti hat immer gesagt: „Du bist kein Opfer, du bist ein Schöpfer.“ Stimmt.
Du brauchst kein Opfer sein, du brauchst dich nicht als Opfer fühlen. Aber wenn du ein Schöpfer bist und etwas kreiert hast, das heißt, wenn du die Saat gesät hast, dann musst du auch bereit sein, die Ernte einzufahren und bei der Ernte dabei sein. Du kannst nicht einfach nur säen, du bist an der Ernte genauso beteiligt, wenn du gesät hast.
Wir denken aber „Ok, das kommt jetzt auf uns zu, ich bin das Opfer, wir sind das Opfer“. Hallo, es ist nicht möglich, dass du das Opfer bist. Du bist zwar das Opfer, aber du bist genauso der Täter. Du hast das, was wir jetzt erdulden, erleiden, erfahren müssen, selbst in die Welt gesetzt.
Und du setzt es jeden Tag weiter in die Welt. Wenn du jetzt sagst „Was hat mein Zwist zu Hause mit dem großen Ganzen, mit dem Krieg und mit dem Wahnsinn da draußen zu tun?“ Alles hat es damit zu tun. Es ist ein Phänomen, das alle Menschen betrifft und alle Menschen sind daran beteiligt und du kannst dich nicht rausnehmen. Im Umkehrschluss heißt das: Wenn du Opfer einer Sache bist, dann bist du der Täter dieser Sache. Es ist absurd, dass ein anderer der Täter für dich sein kann und du dann ein Opfer von jemand anderem bist. Das ist absurd!
Das findet nicht so statt. So, das hat natürlich jetzt riesige Konsequenzen, wenn wir uns darauf einlassen. Menschen versuchen, immer etwas zu verändern. Aber was verändert sich denn?Nichts verändert sich, gar nichts! Du willst nichts verändern, denn Veränderung heißt, ein Risiko einzugehen. Du willst aber kein Risiko eingehen, du möchtest alles so haben, wie es immer war. Am besten ist, wenn die anderen etwas verändern, du nicht! Das ist sehr tief in unserer Psyche verankert. Wir haben Panik, wir haben Angst. Wir haben Angst, wenn das Etablierte von uns in Frage gestellt wird. Vielleicht solltest du etwas anderes machen.

Wir machen ja etwas anderes, aber das reicht nicht. Das was wir verändern, verändern wir nicht wirklich. Wir verändern außen, in der Welt da draußen etwas. Das macht keinen Sinn. Wenn sich etwas auf dieser Erde oder in deinem Umfeld oder wo immer, verändern soll, dann musst du dich ändern. Es ist ungefähr so: Wenn du Kleider anziehst, dich fesch machst… was ändern die Kleider? Was verändern die Kleider, die du außen trägst, die toll sind, schön sind, elegant sind, was immer… was verändern die Kleider an dir? Gar nichts! Das ist nur außen, nur eine Hülle. Es verändert Null in dir.
Es hat die Welt immer etwas verändert, aber nicht das Wesentliche.

Das Wesentliche bist du!

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