Statt Horror-Beziehung LIEBE 2
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In diesem Live „Statt Horror-Beziehung  LIEBE“  geht es um ein sehr spezielles Thema, das so umfassend ist, weil die ganze Menschheit daran krankt. Wenige Menschen wissen, wie die Genesung von dieser Krankheit aussieht. Die meisten von uns sind oder waren in einer Beziehung, haben sie aber wieder beendet, weil es Probleme gab. Manche sind verheiratet und da versucht man halt, diese Beziehung irgendwie aufrecht zu erhalten, obwohl es schon lange langweilig ist und man sich eingesperrt fühlt. Es funktioniert irgendwie nicht.

Beziehungen funktionieren nicht, das Einzige, was funktioniert ist Liebe. Liebe ist etwas Unglaubliches, das Größte, was dir passieren kann.

Jetzt glaubt man aber immer, dass man den richtigen Menschen finden muss, der uns liebt und wir lieben ihn und dann ist alles gut.  Das stimmt ja auch in diesem Moment. Man ist in den anderen verliebt und hat das Gefühl, das wird immer so sein.  Wir haben in diesem Moment wirklich das Gefühl, dass es ewig ist. Es stellt sich aber heraus, dass die Liebe etwas ist, was man nicht festhalten kann, was flüchtig ist. Man weiß nie, ob sie im nächsten Moment noch da ist oder nicht. Wenn wir jemanden gefunden haben, wollen wir das behalten, was wir da fühlen, auch wenn es nicht mehr da ist.
Beziehungen sind also etwas, wo man sich auf den anderen bezieht. Genau dort liegt das Problem. Wenn man sich auf jemanden bezieht, dann will man ja irgend etwas vom anderen: „Ich gebe dir etwas, aber ich will auch etwas von dir haben.“ Dann tun wir uns zusammen und dann klappt das. Das törnt dich so ab, es tötet dich ab. Jeder der in einer Beziehung ist, weiß das. Oft sucht man den Fehler bei sich und fragt sich, wieso man das nicht auf die Reihe kriegt. „Wahrscheinlich bin ich so ein unmöglicher Mensch, das hat mir mein Partner auch schon gesagt.“ Manche Partner sagen, du bist das Allerletzte. Also muss ja irgendetwas dran sein, dass ich nicht ok bin und deshalb hat es nicht geklappt.
Du bis ok, so, wie du bist. Aber wenn 2 Menschen zusammen sind, die beide dieselbe Idee haben, nämlich, dass sie voneinander etwas brauchen, dann ist der Frust vorprogrammiert.
Warum machen wir denn das? Weil wir alle Angst haben, alleine zu sein, zu sterben und wir versichern uns, dass jemand da ist, der uns liebt, der für uns sorgt, sich um uns kümmert und dann muss ich nicht sterben. Ganz tief drinnen ist es immer sterben, ist es die Angst, nicht zu überleben.
Das treibt uns zum anderen und wir hoffen, dadurch überleben zu können. Wenn wir geliebt werden, haben wir ein Gefühl der Sicherheit und des Friedens in uns. Wenn man verliebt ist, dann spürt man auch diesen Frieden, da bringt einen nichts aus der Ruhe, es ist egal, ob man Geld hat oder nicht, ob man in einer kleinen Wohnung lebt oder nicht…. Wenn man verliebt ist, ist man in einer Harmonie, in einer Harmonie des Herzens und das ist sehr verführerisch. Funktionieren tut es nicht. Nur am Anfang, aber auch da nur die ersten paar Stunden, denn dann geht das Drama schon los. Man möchte, dass der andere einen liebt, man schaut, wie sehr er einen liebt, man hat viele Teststrecken, wie weit man gehen kann, ob er noch auf meiner Seite ist oder schon die Nase rümpft.

Wie geliebt bin ich noch von ihm?  

Die Ursache dieser Tests liegt immer in der Kindheit, wo wir von den Eltern abhängig waren. Das gibt uns jetzt – noch immer – das Gefühl von „ich brauche die Mama, um überleben zu können.“ Das stimmt zu dem Zeitpunkt, aber wir werden erwachsen, wir gehen über die 5 Jahre hinaus, wir werden 14, 21, 28.
Das ist schon eine lange Zeit und wir könnten aus dem Traum der Kindheit aufwachen. Und trotzdem sind wir immer noch das kleine Kind, das etwas braucht, obwohl wir zusehend selber für uns sorgen können.

Die ganze Menschheit ist so fixiert. Deswegen will man ja, dass später der andere, nicht die Mutter, nicht der Vater, sondern der Partner einen liebt.

Wenn die Liebe vorbei ist, wenn man sich trennen muss oder wenn der andere geht, dann bricht die Welt auseinander und man hat das Gefühl, das nicht überleben zu können. Man hat auch das Gefühl, dass das Leben keinen Sinn mehr macht, weil man doch alles getan hat, um geliebt zu werden und dann geht der andere. Was jetzt? Dann hat man das Gefühl zu sterben, dass das Leben keinen Sinn mehr macht. Manche nehmen das wörtlich und bringen sich lieber um, bevor sie diesen Schmerz fühlen.
Der Punkt ist, dass wir Liebe von außen brauchen. Jeder Mensch auf der Welt ist in dieser Überzeugung gefangen. Ganz wenige nur wachen auf aus diesem Traum der Kindheit. Ich brauche dich und ohne dich kann ich nicht leben, das ist der Traum. Das gibt Schwierigkeiten  ohne Ende, denn wir erwarten doch vom anderen, dass er uns mag, uns gut gesinnt ist, das Beste für uns will. Aber dann erfahren wir, dass der andere nicht so gut zu uns ist. Der macht sein eigenes Ding, der ist vielleicht nicht aufmerksam für einen Moment, der sagt nicht immer ich liebe dich, manchmal sagt er gar nichts und manchmal sagt er das Gegenteil. Wir werden ziemlich frustriert. Das heißt: Jede Verletzung hat damit zu tun, dass du Liebe von außen brauchst. Das ist die Ursache von Angst. Wir haben Angst, die Liebe nicht zu kriegen. Das heißt, immer wenn du glaubst, diese Liebe von drüben kriegen zu müssen, wirst du Angst haben, dass du sie nicht kriegst und du wirst eine Menge, Menge tun in deinem Leben, dass du sie bkommst.
So, jetzt haben wir aber den anderen da drüben. Der andere ist nicht kalkulierbar. Das heißt, der andere ist ein freier Mensch. Wenn dem einfällt, heute mag ich dich weniger als gestern, dann ist das so. Er ist ein Mensch, ein eigener Mensch außerhalb von uns. Du hast keinen Einfluss darauf. Wir wollen aber Einfluss haben und wir möchten, dass der andere uns verspricht, das einzuhalten, was wir vereinbart haben. Jeder weiß, dass das nicht stimmt und dass das der andere nicht einhalten kann. Das hat damit zu tun, dass jemand aus der Außenwelt in unser Leben kommt. Das bedeutet, dass die Ruhe in uns total gestört wird. Darauf müssen wir uns jetzt einstellen, weil wir die Liebe von drüben brauchen. Das ist das Problem.

Diese Liebe zu brauchen, nennt man Beziehung. 

Ganz simpel. Das ist eine Beziehung, es ist aber nicht Liebe. Du brauchst den anderen, der andere braucht dich, da gibt es viele Erwartungen, die alle nicht eingehalten werden können.
Du bemühst dich aber sie einzuhalten, obwohl du dich nicht wohlfühlst dabei. Wenn man 20 Jahre verheiratet ist und immer nett zueinander war, dann ist das so etwas von langweilig, es törnt dich so ab, es tötet dich ab.

Worauf ich heute hinaus will, ist eine ganz globale, großartige Lösung, zu der du eine Menge tun musst, arbeiten musst. Mir ist es aber wichtig zu wissen, dass es nur so geht und es wird niemals anders funktionieren.
Eine Beziehung ist ein Horror, sie funktioniert nicht, weil sich 2 Menschen aufeinander beziehen, weil einer vom anderen etwas haben will und verletzt ist, wenn das nicht stattfindet.

Was ist jetzt die Lösung? Was ist die großartigste aller Lösungen?

Statt Beziehung Liebe.

 In einer Beziehung kann Liebe nicht existieren, niemals. Was tut man denn, wenn man sich kennen lernt? Man schaut, dass man etwas kriegt. Es ist immer der andere im Focus und der steigt auch darauf ein, bis er das einmal nicht mehr macht. Dann kommt die große Enttäuschung, dann kommen viele kleine Enttäuschungen und langsam, langsam verliert man dieses Gefühl der Liebe. Das Geschäft, die Beziehung hat nicht funktioniert.
Beziehung ist ein Geschäft. Ich gebe dir etwas und du gibst mir etwas. Dann tun wir uns zusammen, damit wir beide nicht allein sein müssen, damit wir beide in Sicherheit sind. Du musst dich einmal fragen, warum du eine Beziehung eingehst. Am meisten doch, dass du dann sicher, dass du nicht alleine bist. Die größte Angst, die der Mensch jemals hat, ist allein zu sein.
Wenn sich das irgendwie ändern sollte, dann musst du den Mut haben, auch alleine zu sein, sonst wirst du automatisch in Beziehungen gehen und dich dort orientieren. Das geht immer mehr oder weniger schief, weil es ein Geschäft ist. Das mag man nicht so gerne hören. Man möchte lieber hören, dass wir uns lieben.
Weil die Liebe nicht da ist, gehen wir in Beziehungen, weil wir keine Liebe in uns fühlen, holen wir uns die Liebe von drüben. Weil wir die Liebe brauchen, verdrehen wir uns, damit wir das alles kriegen.
Jeder von euch weiß, dass das nicht funktionieren wird, noch nie funktioniert hat.
Vielleicht bist du jetzt gerade in so einem Drama. Das sind ja meist viele kleine Dramen, es geht nicht immer darum, gleich auszuziehen. Meist ist man erst einmal frustriert, es freut einen nicht mehr, man hat keine Motivation, keine Lebensfreude mehr. Dann gibt es offenbar nur die Alternative, wenn einem alles zu viel wird, dass man lieber allein bleibt. Aber auch das ist nicht die Lösung.
Also was jetzt? Es gibt ein paar ganz Schlaue, die sich ein bisschen treffen, dann sehen sie sich eine Weile nicht und dann treffen sie sich wieder. So funktioniert das ja ganz gut, weil man sich immer wieder ein paar Wochen ausruhen kann, dann kommt die Beziehung wieder und dann geht es wieder ein paar Tage. Da fängt es aber meist schon am ersten Tag wieder an sich zu reiben. Dann wird es wieder schwierig und man ist froh, wenn man sich wieder trennt. Aber wir treffen uns ja wieder! Das ist relativ schlau, wenn man das so macht, nur funktionieren wird es auch nicht.

Damit Liebe funktioniert, muss etwas ganz Anderes passieren.

Liebe ist etwas, wo du kein Geschäft machst. Liebe ist, wo du etwas gibst. Dieses Geschenk hat keine Bedingungen, keine einzige Bedingung. Es ist ein Geben.

Die ganze Welt hat das verlernt, niemand weiß, wie das geht. Niemand!
Jeder will nur haben, will nur geliebt sein, will anerkannt werden und will Macht haben. Warum will man Macht haben? Weil man auf der anderen Seite Angst hat. Und warum haben wir Angst? Weil auf der anderen Seite das Alleinsein, der Tod ist. Das ist sehr schwierig, aber es ist normal in unserem Leben. Wir wollen sicher gehen, dass wir nicht allein sind und deshalb gehen wir mit einem anderen zusammen. Dann kann man das miteinander tragen und und und… Das sind alles Tricks.
Wo Beziehung ist, ist keine Liebe. Wo keine Beziehung ist, könnte Liebe sein, wenn du begreifst, dass die Liebe aus dir kommt. Wir haben ja oft so das Gefühl, dass die Liebe aus uns kommt, aber wir haben da etwas im Hinterkopf: Wenn ich dich liebe, dann erwarte ich mir aber auch von dir, dass du mich liebst. Ich habe das Beste für dich vorbereitet, weil ich dich liebe, doch im Hintergrund erwartest du, dass der andere dann auch lieb zu dir ist, dass er immer bei dir bleibt….Das ist die Erwartung, die wir haben. Eine Liebe ohne Erwartungen kennen wir überhaupt nicht!
Alle Ängste kommen daher, weil wir Angst haben, allein zu sein und vom anderen nicht geliebt zu werden. Weil die Mutter die erste war, die mich geliebt hat, weil ich diese Liebe gebraucht habe, sonst hätte ich nicht überlebt. Das ist ganz tief in uns gespeichert, das ist ein Überlebensprogramm. Dieses Überlebensprogramm ist kindisch, weil ein Erwachsener noch immer das Spiel des Kindes spielt. Er ist in der Kindheit stecken geblieben. Jeder Mensch steckt da mehr oder weniger.
Liebe ist ein Wort, das oft gebraucht, aber überhaupt nicht verstanden wird. Niemand weiß, was das eigentlich ist. Das hat nichts mit „ich liebe dich“ zu tun, das hat nichts mit Worten zu tun. Der Alltag, die Beziehung frisst das alles auf.
Am besten ist eine Liebe, die unerfüllt bleibt wie bei Romeo und Julia. Das war eine ewige Liebe, weil die Hoffnung war, dass sie sich für immer erfüllen werde. Weil der andere aber gestorben ist, steht die ganze Ewigkeit nicht mehr zur Verfügung. Das brennt da drinnen. In diesem Moment hat es gestimmt, dass sie glaubten, dass ihre Liebe ewig sein wird. Nur, das kannst du mit der Liebe nicht machen. Du kannst nicht sagen: „Morgen werde ich dich lieben.“ Das kannst du nicht und das macht die Sache so schwierig. Wir haben Angst, richtig Angst vor der Liebe. Wir wollen sie festhalten, wir wollen sie einsperren, wir wollen den anderen verpflichten, wir wollen Sicherheit. Die Liebe ist das am Unsichersten. Die ganze Welt strebt nach Sicherheit, jeder will Sicherheit.
Wenn du wirklich wachsen willst, dann musst du Sicherheit aufgeben. Das Leben ist total unsicher, die Liebe ist total unsicher. Du weißt nicht, was im nächsten Moment passiert. Du weißt nicht, ob der andere dich im nächsten Moment, in einem Tag, in einem Jahr noch lieben wird. Du hast soviel aufgebaut und fixiert und wenn jetzt die Liebe ein bisschen nachlässt oder plötzlich weg ist, dann hast du das ganze am Hals.

Eheleute erkennst du von der Weite schon, weil sie nicht mehr so richtig aneinander interessiert sind.
Es sind schon zu viele Verletzungen passiert. So gut hat es angefangen und so böse hat es geendet.
Es ist nicht schön anzuschauen, wenn Leute gerade geheiratet haben oder verliebt sind und ganz sicher sind, dass es so bleiben wird. Ich weiß, dass das nicht so ist, weil  in ein paar Jahren trotz aller Voraussicht und trotzdem sie alles geregelt haben, die Liebe weg sein wird. Man hält dann zwar etwas aufrecht, aber das ist schon lange krank.
Dann fragt man sich, was man jetzt mit diesen Beziehungen und Liebesgeschichten machen soll.

Du musst etwas völlig Anderes machen. Du darfst nicht die Liebe drüben suchen.

Du musst etwas lernen, etwas begreifen, indem du anfängst, die Liebe zu spüren und zwar von deinem Herzen aus. Liebe ist eine Energie, die überschwappt, weil sie so viel ist, aber die musst du erst in dir erzeugen. Diese Liebe kannst du nicht von einem anderen verlangen, wenn du innerlich leer bist. Das führt nur zu troubles, immer!
Dann vergewaltigst du den anderen, dann nimmst du ihm seine Freiheit, machst ihn runter, wenn er nicht deiner Wahrnehmung von Liebe entspricht. Es verletzt dich und du verletzt den anderen. Ohne Ende! Das geht nicht gut.
Das, worum es geht, ist, dass du dich auf dein Herz konzentrierst. Dein Herz ist der Punkt, wo Liebe kreiert wird.
Die erste Übung, die ich dir geben werde, ist nicht leicht, die musst du jeden Tag immer wieder machen, dich immer wieder erinnern. Wenn du verstanden hast, was ich jetzt sage und du begreifst, wie wichtig das ist und wie schlimm es ist, wenn du das nicht begreifst, dann geht dein Leben den Bach runter. Du hast Ängste, du wirst kämpfen, du wirst angreifen, aggressiv sein und dasselbe wird mit dir passieren. Du wirst angegriffen werden und du wirst verletzt werden. So ein Leben ist nicht toll.
Ich möchte dich jetzt motivieren, das zu machen, was ich dir jetzt sage.

Konzentriere dich auf dein Herz. Wenn du jetzt glaubst, du musst dich im Kopf auf dein Herz konzentrieren, liegst du falsch. So geht es nicht.
Geh mit deiner Wahrnehmung auf deine beiden Achselhöhlen. Lass den ganzen Körper verschwinden und konzentriere dich nur auf die zwei Achselhöhlen und den Raum der zwischen diesen beiden liegt. Du bist dir der Achselhöhlen bewusst und spürst diesen Raum.
Der erste Punkt ist, diesen Raum zu spüren. Das ist keine Kopfsache, das ist tatsächlich ein Areal im Körper, wo Liebe, Wärme und auch Frieden kreiert wird. Wenn du dich hier konzentrierst, dann entsteht ein tiefer Frieden in dir.
Das kannst du ausprobieren, aber nicht einmal so 2 Minuten husch, husch, zwischen den Kochtöpfen oder wenn du dein Auto startest. Nimm dir ein bisschen Zeit, schließ deine Augen und fühle diesen Raum. Dieser Raum ist das Herz und dieses Herz muss ins Bewusstsein kommen. Liebe ist, wenn etwas ins Bewusstsein kommt. Liebe ist Bewusstsein.

Du nimmst jetzt nur den Raum wahr, der hier ist. Der nächste Schritt ist, dass du diesen Raum, den du hier fühlst, ein bisschen ausdehnst auf deinen Körper, auf dich, auf diese Person, die du bist.
Die Person, die du bist, ist das Erste, das Wesentlichste und die beginnst du jetzt zu lieben. Die meisten Menschen wissen nicht, wo sie anfangen sollen. Sie fangen im Kopf an und sagen, dass sie sich jetzt lieben. Das ist ganz gut, aber die Energie wird im Herzen kreiert. Da brauchst du nicht nachzudenken, das brauchst du nur spüren. Das geht auch gar nicht anders. Du musst den Raum spüren, wo das Herz ist.
Das kannst du jeden Tag immer wieder machen. Konzentriere dich darauf, spür es. Dann geh deinem Alltag wieder nach, dann stopp wieder und spüre das. Lass dir ein bisschen Zeit, komme ein bisschen nach innen. Das ist der Punkt, wo Liebe beginnt. Je mehr du das machst, je mehr du diese Liebe von diesem Punkt aus auf dich selber, auf deinen Körper, auf das, wie du gehst, wie du agierst, was du machst, ausdehnst, dann beginnt eine Liebe zu dir, zu diesem Körper, zu dieser Person. Du musst das gar nicht irgendwie benennen, da strömt einfach Liebe zu dir. Das ist das Zentrum.
Ohne dass du dich liebst, wirst du nie einen anderen kennen lernen und du wirst auch Liebe von jemand anderem nicht annehmen können. Du wirst sie konsumieren, aber du bleibst leer, weil nichts angeregt wird, nichts ankommt.

Letztlich musst du erkennen, dass Liebe niemals von außen kommt.

Es ist ein Irrtum. Die ganze Menschheit irrt sich. Die Menschen glauben, dass Liebe von außen kommt. Unglaublich!
Zu Corona-Zeiten würde man sagen, dass sich so viele Menschen doch nicht irren  können. Doch! Alle irren sich! Bis auf ein paar wenige.

Liebe ist ein Seinszustand. Liebe kommt aus dir selber. Wenn viel Liebe zu dir selber fließt, dann fließt diese Liebe über.

Die zweite Aufgabe, die ich dir mitgeben will, ist folgende:
Fang nicht jetzt an, jemanden zu lieben. Das macht jetzt keinen Sinn. Da wirst du wieder in diese Falle gehen. Konzentriere dich am besten auf etwas Lebloses.
Bei den Buddhisten gibt es eine Übung, wo jemand einen Stein liebt, den er eingesteckt hat. Den liebt er und es ist unglaublich, was da passiert. Erst wenn du einen Stein lieben kannst, kannst du jemand anderen lieben, denn vom Stein kriegst du nämlich nichts zurück. Der Stein ist neutral. Du kannst mit einem Stein nicht dieses Spiel spielen, nicht dieses Geschäft mit ihm machen.
Bei einem lebenden Wesen, kann sich das schon einschleichen. Wenn du einen Hund oder eine Katze lieb streichelst, dann werden die immer bei dir bleiben…. Da ist schon ein bisschen das Geschäft drinnen.

Wenn du eine Blume gießt – das ist ein lebendiges Wesen – dann erwartest du, dass sie dadurch blüht und dir Freude macht.
Deswegen ist es wichtig, dass du mit leblosen Dingen anfängst.
Fang mit irgend etwas an, fang mit einem Schlüssel an. Da musst von deinem Herzen ausgehen, denn der Schlüssel gibt dir nichts. Der liegt da und macht gar nichts, keine Reaktion. Das heißt jetzt, dass es auf dich ankommt, ob du Liebe zu diesem Schlüssel fühlst. Dann liebe diesen Schlüssel von deinem Herz aus. Da musst du aber ganz von vorne anfangen, indem du zuerst diesen Raum zwischen deinen Achselhöhlen spürst, den Raum ausdehnst, dich von innen spürst, deine Hände, deinen Gang, deinen Blutkreislauf, deine Augen….du beginnst, dich von innen zu fühlen, aber nicht zu denken. Dann nimmst du als nächstes einen leblosen Gegenstand. Das ist ganz wichtig, weil du da das Geschäft nicht machen kannst und wir sind ganz schnell im Geschäfte machen.
Wenn du das lieben kannst – und das klingt ein bisschen verrückt – dann kreierst du Liebe in dir. Dann kommt die aus dir. Das ist ein Zustand des Seins.

Wenn du das kannst, dann kommt die 3. Übung. Das ist die schwierigste Übung, weil du jetzt Liebe geben sollst, etwas schenken sollst ohne etwas zu erwarten. Wenn du deinen Partner siehst und ganz schnell die alte Geschichte wieder kommt, ob er lieb ist oder nicht, dann ist das ganz egal. Du schenkst deine Liebe.
Du hast keine Erwartung, was der tun muss, damit er deine Liebe bekommt, sondern du schenkst ohne Bedingungen. Da ist Liebe, die aus dir herausfließt. Fertig.
Ich weiß nicht, ob du dir vorstellen kannst, dass so eine Beziehung funktioniert. Die funktioniert!!!
Nur kann das niemand, weil alle, jeder Mensch die Idee hat, dass er Liebe braucht und dafür sorgen muss, dass er geliebt wird. Die Liebe hängt sehr davon ab, wie der andere die Bedingungen, die Erwartungen erfüllt. Das muss schief gehen, das geht nicht, denn der macht dasselbe mit dir.
Die 3. Übung heißt also: Du gibst aus dir heraus, aus diesem Raum deines Herzens. Du bist jemand Liebender, jemand der kein Geschäft macht, jemand der Liebe gibt, ein freundlicher Mensch, der Freude, Liebe ausstrahlt, einfach so, wie eine Sonne und nicht erwartet, dass er irgend etwas zurück kriegt. Das ist das, was beglückend ist. Das Geschenk, das du dauernd machst, ist das, was am meisten Glück verursacht.

Mach dir einmal klar, was das heißt. Die ganze Menschheit funktioniert anders und alle leiden wie verrückt. Wenn es dann bei einem Partner nicht klappt, dann sucht man sich den nächsten und fängt dasselbe Spiel wieder an, weil man denkt, dass das mit dem Partner zu tun hat. Du wirst nach kürzester Zeit dasselbe wieder vorfinden, denselben Frust, dieselbe Angst, dieselbe Geschichte. Sinn macht das keinen.

Ich möchte dich heute mit diesem Live grundsätzlich motivieren, diesen neuen Weg einzuschlagen, den absolut wesentlichsten, den du jemals einschlagen kannst, indem du Liebe aus dir selber kreierst. Dann wirst du ein freundlich liebender Mensch sein.
Überall, wo du hinkommst, ist Liebe. Es ist etwas, was du ausstrahlst.
Normalerweise schaust du, wenn du wohin kommst, ob dich der andere mag, ob du das kriegst, was du möchtest oder hat er das wieder vergessen, dann bist du verletzt. Das geht den ganzen Tag so. Manchmal gibt es dann bessere Tage und manchmal ist alles beim alten. Du glaubst, dass dich der liebe Gott liebt, bist aber verletzt, wenn es regnet und du mit dem Rad fahren willst.
Wach auf aus diesem Traum! Wach auf! Das ist kindisch. Jeder Mensch ist tief davon überzeugt, dass er den anderen braucht, dass das Sicherheit bedeutet, dass es nicht allein sein heißt. Jetzt denkt aber der andere auch so. Beide wollen etwas vom anderen haben, aber keiner hat was. Das gibt Frust, Beschuldigung und Vorwurf ohne Ende. Dann zerbrichst du innerlich und fragst dich, wozu du gelebt hast.
Das ist ein reines Geschäft. Beziehungen sind Geschäfte und sonst gar nichts.

Komm zu dir selber. Liebe wird von dir kreiert. Liebe beginnt immer im Herzen und sie wird immer mehr, je mehr du sie beachtest, zelebrierst, diesen Raum spürst. Je mehr du diesen Raum spürst und nicht erwartest, dass dich die Dinge da draußen, die Welt, liebt, sondern du die Dinge liebst, den Baum liebst, die Sonne, den Stein, deinen Körper….
Das, was sich von deinem Herzen aus ausbreitet, das bist du.

Das ist mein Weihnachtsgeschenk an Dich.

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