Mit Angstzuständen und Panikattacken umgehen - ohne Medikamente 2
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Wir haben eine kleine Serie aufgelegt, wo du von zu Hause aus ein bisschen schauen kannst. Sie besteht aus 5 Themen und heute gibt es das erste Thema, welches mit Angst und Panikattacken zu tun hat. Wir werden untersuchen, wie man damit umgeht, ohne dass man Medikamente nimmt.

In diesen kleinen Beiträgen möchte ich euch zeigen, was wirklich dahinter steckt. Es steckt immer etwas Großes dahinter. Man kann auch alles an der Peripherie anschauen, was aber keinen Sinn macht. Auch Medikamente haben keinen Sinn. Nicht wirklich! Außer es befindet sich jemand in einer ganz tiefen Depression, dann muss man ihm erst einmal drüber hinweg helfen. Letztlich muss er dann aber bewusstseinsmäßig etwas machen, damit er dort nicht mehr hängen bleibt.

Angst ist ein Riesen-Thema. Angst hat jeder. Es ist komisch, denn du wirst ja nicht mit der Angst geboren. Du wirst als Kind ohne Angst geboren. Du bist ein unschuldiges Kind, ein fröhliches, ein neugieriges Kind, mit Rebellion und allem, was dazu gehört, aber du hast nicht wirklich Angst. Angst ist gemacht und zwar von den Eltern, später einmal von den Religionen, von den Lehrern und von der Gesellschaft. Das hat ja alles seinen Sinn, denn wenn Angst da ist, dann ist man manipulierbar, dann kann man die Freiheit eines Menschen einschränken. Wir leben heute in einer Zeit, wo das sehr vehement passiert. Da ist ein Zusammenhang. Wenn du viel Angst hast, hast du wenig Freiheit. Wenn du weniger Angst hast, hast du mehr Freiheit. Wenn du gar keine Angst hast, hast du große Freiheit. Angst dezimiert dich.

Erst einmal, Angst ist gelernt. Angst besteht aus Konzepten in uns drinnen. Was machen wir denn normalerweise wenn man ängstlich ist, wenn man Angst vor diesem und jenem hat und vorallem, wenn man Angst vor dem Tod hat?

Das ist ja die große Angst, die jeder hat, die hinter jeder Angst steckt. Es ist die große Angst zu sterben, die Angst, nicht gelebt zu haben, wenn der Tod kommt. Wir haben Angst vor dem Unbekannten, das passieren könnte, wo wir nichts Genaues wissen und das macht Angst. Das ist auch in Ordnung so. Es ist halt so, wir werden so programmiert. Nur was ist jetzt zu tun.

Üblicherweise gehen wir so vor, dass wir die Angst bekämpfen, indem wir glauben, irgendetwas machen zu müssen, damit wir nicht soviel Angst haben. Das Gegenteil ist der Fall. Je weniger du tust, desto besser. Du musst durch die Angst durchgehen. Das heißt, wenn Angst da ist, macht es keinen Sinn, die Angst wegzudrücken, denn dann entsteht nämlich noch eine Angst und noch eine und das ist die Angst vor der Angst. Das ist dann noch ein künstlicheres Produkt.  Da ist dann ein Kreis und da ist noch ein Kreis rund herum….Je künstlicher das ist, desto schwieriger ist es, da jemals wieder heraus zu kommen.

Es geht also darum, die Angst schon ganz am Anfang zu akzeptieren und mit der Angst zu sein.

Ok, da habe ich eben Angst und es zittert in mir. Ok, ich habe Angst und es macht keinen Sinn, die Angst loswerden zu wollen. Du wirst sie nicht loswerden. Die Angst wird größer werden, je mehr du sie bekämpfst. Und wenn sie größer

wird, wirst du irgendwann einmal Angst vor der Angst oder Angst vor der Angst vor der Angst haben. Das wird schwierig, das wird psychologisch schwierig. Da ist es ganz schwierig zu helfen, dass da jemand zu akzeptieren beginnt. Es ist ganz ganz wichtig, dass man mit der Angst ist. Wenn sie da ist, spüren, da sein lassen und nichts machen. Auch nicht sagen, wann geht das endlich zu Ende, ich akzeptiere es ja schon, aber das muss ja endlich einmal aufhören!

Die Angst hört dann auf, wenn sie aufhört. Du musst einfach in der Angst bleiben und nichts machen! Wenn du in der Angst bleibst, dann ist das die Ursache von Ärger, die Ursache von Aggression. Immer! Dahinter steckt immer die Angst.

Das ist sehr interessant, denn da gibt es einen sehr schönen Zusammenhang. Angst ist der weibliche Teil sozusagen von der Aggression und Aggression ist der männliche Teil von der Angst. Das heißt, das eine ist der aktive Teil, das andere der passive. Die Angst ist der passive Teil: da kommt etwas auf mich zu. Was soll ich machen? Aggression ist der aktive Teil, der losschießt, um aus der Angst heraus zu kommen.  Es ist nicht sehr sinnvoll, sie loswerden zu wollen, denn du kannst sie nicht loswerden. Lass sie da sein, lass sie dich berühren, lass sie sich in dir ausbreiten, auch wenn du vor Angst zitterst.

Nichts machen!

Beim Psychiater, in Kursen und Büchern lesen und hören wir, dass Angst ganz schlecht ist und wir müssen sie los werden. Auf der anderen Seite macht uns jeder Arzt Angst, weil wir das kriegen könnten und sterben könnten und…furchtbar! Was ist so schlimm, wenn die Angst da ist. Dann ist halt Angst da. Das ist ein Programm, das ist gelernt. Wir können dieses Programm akzeptieren, d.h. ins Bewusstsein bringen und dann kann dieses Programm aufhören zu wirken. Dann brauchst du keine Medikamente. Medikamente sind wirklich nur im äußersten Notfall anzuwenden, wenn jemand irgendwo runter springen will …. Aber sonst macht das keinen Sinn, wirklich nicht.

Ich habe sehr viel mit Menschen zu tun, die Medikamente genommen haben, wo wir uns dann wirklich schwer tun, die da rauszuholen, weil das Medikament sie sediert. Es verdrängt die Angst, aber es ist halt alles so ein bisschen verschwommen. Angst spürt er da keine, aber es ist auch nichts mehr so lustig im Leben. Das macht keinen Sinn. In dem Moment, wo man die Medikamente wieder absetzt, kommt die Angst mit voller Wucht wieder daher und dann muss man stärkere Medikamente nehmen. Das ist ein Teufelskreis, davor würde ich wirklich total abraten. Das gehört zu einem Arzt, der wirklich erfahren ist und der die Medikamente wirklich nur dann einsetzt, wenn es absolut notwendig ist. Das ist aber heutzutage fast nicht mehr möglich, denn warum soll sich der Psychiater 2 Stunden mit dem Patienten da hinsetzen. Er wird ihm ein Medikament geben und fertig und dann hat er Ruhe. Der Patient und auch der Arzt! Es ist sehr schwierig und deswegen möchte ich bei diesen kurzen Videos nur den wesentlichen Teil bringen.

Der wesentliche Teil ist, dass Angst nicht verdrängt werden d a r f !

Sie ist ein Programm, sie ist künstlich und sie darf nicht weggetan werden.

Die Angst hört eines Tages auf. Eines Tages ist sie weg.

Das ist immer der Zeitpunkt, wo man merkt, dass der Körper und der Geist getrennt sind. Die Angst ist nicht im Geist und auch nicht im Körper, aber in der Brücke zwischen den beiden ist sie. Wenn die Brücke zerschnitten ist, hört die Angst auf.

Für Menschen, die spirituell unterwegs sind, die sich weiterbilden, Kurse machen usw., wie wir viele hier haben, taucht noch etwas Anderes auf. Da taucht eine Angst auf, die aber nicht gelernt ist. Das ist die Angst, das Ego zu verlieren, weil sie merken, dass sie jetzt langsam loslassen, offener werden, geschehen lassen, Programme verlieren. Das Ego zu verlieren heißt, dass ich nicht mehr das bin, was ich glaube, dass ich bin. Und das macht Angst. Aber auch das wird sich verändern, wenn es zugelassen wird. Eines Tages ist die Brücke weg, zerstört und es gibt keine Verbindung mehr.

Das ist ein seligmachender Zustand, ein Zustand von Energie, von Lebendigkeit. Das wünsche ich natürlich jedem. Aber da musst du dich hinsetzen, bestimmte Ängste nicht bekämpfen, sondern du musst hergehen und sagen: Angst ist Angst. Tief drinnen ist sie die Angst vor dem Sterben, Angst vor dem Tod, später einmal, Angst das Ego zu verlieren….egal….lass sie da sein.

Das ist mein Tipp für dich. Mach das, probier es aus.

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