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Wie oft wissen wir nicht, wie wir die richtige Entscheidung finden können

Es ist ganz wichtig, dass du nicht in einem Buch nachschaust, um zu wissen, was du tun willst, sondern dass du fühlst, was dich weit und was dich eng macht.

Das ist eine total klare Wahrnehmung. Wenn ein Buddha zu dir sagt, in eine bestimmte  Richtung zu gehen und es macht dich eng, dann bitte geh nicht dorthin. Geh in die Richtung, wo es im Moment weit macht. Du hast diese Weisheit in dir.

Du weißt, wie du aus dem großen Ganzen herausgekommen bist und du weißt, wie du wieder nach Hause kommst. Es fehlt nur das Bewusstsein, das dir klar macht, wie du hierhergekommen bist und wie der Heimweg geht.

Es kann doch nicht sein, dass man nur den ganzen Tag Frühstück, Mittagessen und Abendessen hat, den Fernseher aufdreht und dann schlafen geht. Und am Sonntag kommt die Mitzi-Tante und bringt den Guglhupf und das war es dann.

Irgendwann einmal fahren wir dann nach Lignano in die Pension Berta und das machen wir auch schon 20 Jahre. Da wissen wir schon, wo es den besten Eiskaffee gibt und wann man die Liegen am Strand besetzen muss. Fahren wir halt wieder nach Lignano zur Berta.

Das ist eingeschlafen. Hallo, das ist nicht lebendig. Wenn du ein bisschen Wahrnehmung hast, dann musst du wissen, dass das nicht sehr befriedigend ist.

Aber da gibt es einen anderen Mechanismus: Du willst nicht fühlen. Es ist besser, du trinkst ein Glaserl und geht schon wieder, oder? Es ist zwar fad, aber mit 2 Bier geht es wieder.

Wir haben das in uns und das Wesentlichste ist, wie wir uns gut fühlen. Der Kopf sagt nicht, dass du dich gut fühlst, du spürst das in der Energie deines Körpers, ob es dich weit oder eher eng macht.

Das Unglaublichste, was du herausfinden kannst ist, dass du die Wahrheit schon in dir hast. Die sagt dir ganz genau, wo es ins blaue Feld (großes Ganzes) geht und wo es nicht ins blaue Feld geht. Wo es in das Gegenteilige geht, das sagt dir dein Gefühl. Das Gefühl ist eine Ausdehnung, die größer, weiter oder auch eng macht.  

Wenn du z.B. jetzt dem da drüben eine in die Fresse hauen willst, weil der dich so anzipft und du sagst aber nichts, weil dein Hirn sagt: „Jetzt bist du anständig, jetzt bist du brav, halte dich zurück, mach das jetzt!“, dann macht die Energie eng.

Eigentlich hättest du das vielleicht machen sollen, eigentlich hättest du dich ausdrücken müssen. Eigentlich hättest du vielleicht einen Polster nehmen müssen, um mit der Energie raus zu gehen. Das hat du aber nicht getan, daher fühlst du dich nicht gut, nicht wirklich, weil die Energie eng ist.

Wenn du aber das Unmögliche tust und mit einem Polster herumschlägst und schimpfst und was immer du sonst noch machst, um dich auszudrücken, weil das halt so in dir drinnen ist, dann stehst du auf einmal auf und sagst: „Wow, das war jetzt gut! Das war jetzt echt gut!“

Das andere ist, was du gelernt hast: Sei nicht aggressiv, sei immer lieb, sei immer brav, halte dich zurück, mach das, was die anderen machen, eck` nicht an….

Aber das Leben geht vorbei und mit der Zeit merkst du gar nicht mehr, dass du immer nur wie ein Automat funktionierst.

Da oben sind die Dinge, die du gelernt hast, die funktionieren, wie man  leben soll und das lebst du dann – unter Anführungszeichen. Das ist langweilig, echt langweilig. Das macht keinen Spaß. In dir drinnen ist die Energie eng, aber eigentlich sollte es weit sein. Die Energie, die weit macht, ist der direkte Anzeiger für die Richtung nach Hause. Der zeigt dir das an. Wenn du immer dem folgen würdest, was weit macht – wow, so kannst du ganz schnell im blauen Feld sein. Das ist aber nicht einfach, weil wir gelernt haben, uns zurückzuhalten, gegen das Leben zu gehen und dadurch verlieren wir immer die Richtung.

Es wird dir auch so gehen, aber die meisten wissen überhaupt nicht, wo es nach Hause geht, wissen überhaupt nicht, was das Leben ist.

Deshalb wäre es gut, wenn du lernen, begreifen, erfahren würdest, wie es nach Hause geht, wie sich das anfühlt, was das ist. Du wirst auch öfter umdrehen und das andere machen, aber du wirst immer wieder auf die Spur kommen, immer mehr und immer mehr. Das braucht einfach Zeit.

So ein Seminar ist nicht etwas, was man einfach abhakt und sagt „Jetzt hab ich`s!“

Da gibt es oft Menschen, die fragen, wie lange sie brauchen, was sie machen müssen. Sie glauben, wenn sie auf dem Seminar sind, ist dann alles erledigt. Nein, es ist nicht alles erledigt, aber du bist auf dem Weg nach Hause. Es wird einiges erledigt sein und einiges nicht.

Ich sage den Leuten immer, dass sie ein paar Jahre opfern sollen, obwohl das eigentlich ja kein Opfer ist, denn das sind die schönsten Jahren. Das ist nicht viel im Gegensatz zur Unendlichkeit, wo du schon endlos unterwegs bist in dieser faden, langweiligen Suppe. Das kann auch Spaß machen, denn in Richtung blaues Feld macht es immer Spaß. Aber du musst das erst herausfinden und das braucht ein bisschen Zeit, weil das eine Erfahrung ist. Schnell gehen könnte es, wenn ich dir einen Zettel gebe, wo alle Prinzipien des Lebens draufstehen und den steckst du dir ein und schaust immer wieder nach, was du machen sollst.

Doch das wird nichts nützen. Das sind Hirnfickereien. Das ist nichts, was du herausgefunden hast. Du musst herausfinden, wie das Leben geht und da musst du hineinsteigen und da musst du hadern und du musst auch das, was unangenehm ist, erlauben.  

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