Toxische Gewohnheiten loslassen
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Manche Dinge kriegt man nicht wirklich los. Das ist wirklich schwierig. Es ist eins der schwierigsten Dinge im Leben, Einstellungen und Gewohnheiten loszuwerden. Wir müssen uns heute die Frage stellen, warum das so ist. Meine Erfahrung ist, wenn du dein Bewusstsein auf die Ursache lenkst, dass du dann Möglichkeiten bekommst, das loszulassen.

Woher kommt die ganze Sauce mit den toxischen Gewohnheiten?

Die meisten Menschen fühlen sich programmiert, abhängig, verstehen nicht, warum sie das sind, warum sie das eigentlich haben, warum sie so eine komische Einstellung haben.

Mit der Zeit hat es mir dann schon gedämmert, dass das mit meinen Eltern, mit meiner Kindheit, mit meiner Kinderstube, mit den Leuten, mit denen ich als Kind zusammen war, zusammenhängt. Nach und nach habe ich begriffen, dass das irgendetwas damit zu tun hat und habe begonnen, das zu untersuchen. Diese Untersuchung war sehr wesentlich für mein Leben.

Als Kind lernst du kennen, wie deine Eltern leben. Woher sollst du denn sonst deine Informationen haben? Natürlich hast du sie von dort, von deinen Eltern. Wie leben sie, wie ist meine Mutter, wie nachgiebig ist sie oder warum will sie  immer im Mittelpunkt stehen? Meine Mutter ist so ein leidendes Etwas. Tausende, abertausende Dinge von Beobachtungen werden in der Kindheit gespeichert.

Es wäre ja noch nicht so schlimm, wenn ich sage, dass meine Mutter so und so ist. Schlimm wird es erst dann und das ist so, das ist so gedacht in der Schöpfung, wenn du diese Eigenschaften annimmst, d.h., wenn du dich damit identifizierst, wenn es nicht mehr die Sache von Mama und Papa, sondern deine Sache ist.

So stehst du Tag für Tag in der Früh auf, das ganze Leben lang, schlagst in der Früh dein Buch auf. Da gibt es so Bücher, wo die Schwammerl und die Häuser aufsteigen. Man klappt sozusagen sein Leben auf. Dieses Leben ist ein vergangenes Leben, es ist das, was du einmal erlebt hast, was du mitgekriegt hast. Es sind all deine Einstellungen. Es ist ein Bild von dem, was du erlebt hast.

In der Früh klappst du das auf. Ein neuer Tag, ein neues Leben. Jetzt beginnst du, das alte zu leben als hättest du einen Filter um dich, durch den du schaust. Dieser Filter ist deine Vergangenheit, deine Kindheit, was du als Kind mehr oder weniger begriffen hast, mitgekriegt hast, erfahren hast. Das ist dein Filter durch den du in die Welt schaust.

Dieser Filter ist aber nicht etwas, was heute ist. Es ist nicht der heutige Tag. Es ist der gestrige Tag, es sind die tausend Tage davor, es ist der erste Tag in deinem Leben, es sind die ersten 5 Jahre in deinem Leben, wo diese Dinge gesetzt worden sind. Jetzt, in der Automatik des Lebens, wiederholen wir genau diese Dinge. Daher ändert sich auch nichts. Es ändert sich fast nichts.

Wenn ich sage fast nichts, wirst du sagen, dass wir ja eine Entwicklung haben, z.B. die Steinzeit oder die Hochblüten, die wir in Griechenland hatten. Der Mensch hat sich doch verändert. Da frag ich dich: Schau mal, du hast zwar früher einen Prügel gehabt, heute hast du ein Handy, heute hast du einen Anwalt, früher hast du das anders machen müssen, um den Feind aufs Eis zu führen oder ein Haxl zu stellen, damit du ihn erwischen kannst.

Die Verhaltensweisen sind gleich, die Technik oder die Dinge, mit denen wir das tun, sind ein bisschen anders. Wir haben die gleiche Eifersucht, das gleiche Rechthaben, den gleichen Kampf, den gleichen Hass wie eh und je, wir mögen uns selber nicht seit eh und je, seit Millionen von Jahren ist es immer das Gleiche. Es scheint nur so, dass sich der Mensch – schau einmal in die Welt hinaus – entwickelt hat. Wir machen immer noch das Gleiche: Kampf, Konkurrenz, wer ist der Erste, wer ist größer, Frust, Schmerz… Was ist anders?

Das heißt, dass es grundsätzlich so ist, dass sich toxische = giftige Dinge immer wiederholen.

Die Kindheit ist das, was vergiftet. Ich sag es jetzt einmal so. Das heißt, du bekommst über die Kindheit Verhaltensweisen mit, die schon deine Urahnen gelebt haben. Deine Oma, deine Uroma, dein Uropa, deine Verwandten, die Ahnen in endloser Zeit davor haben das schon so gemacht und jetzt machst du es auch so.

Jetzt könnte man ja sagen, dass wir doch intelligente Menschen sind, wir könnten doch das einfach verändern. Ja, wenn du es sehen könntest. Wenn du es sehen könntest, könntest du es verändern. Aber die Menschen sehen das nicht. Sie haben sehr wenig Bewusstsein darüber was sie leben, was da passiert mit ihnen. Sie beobachten nicht, was sie tun, daher kommen sie auch nicht drauf, dass sie immer das Gleiche machen. Im Gegenteil, wir schieben das dann auf jemanden anderen und beschuldigen den, dass er schuld ist, dass das so ist. Erst in Äonen von Zeiten merken wir, dass wir das durch die permanente Wiederholung des Lebens schon kennen, dass wir das doch schon einmal erlebt haben. Das ist so wie eine Vorahnung. Wir wissen schon, was dabei herauskommt: in einer Beziehung, in einer Sache, du fängst etwas an, feurig… das kennst du schon und du weißt ganz genau, dass du es nicht fertig machen wirst, dass du es irgendwann einmal wieder abbrechen wirst.

Ja und woher haben wir das? Vom lieben Papi zum Beispiel, denn der Vater ist der, der dir das Programm übergibt. Er lehrt dich das sozusagen. Er geht nicht hin und sagt, dass du das so machen sollst – manchmal macht er das schon – aber hauptsächlich lernen wir über sein Vorbild. D.h.: So wie dein Vater ist, wirst du auch sein. Du wirst dir das von Papa abschauen. Jetzt fragt man sich schon, warum man sich so etwas Dummes abschaut. Es gibt ja auch tolle Sachen, die man sich abschauen kann, aber das sind ja nicht die Dinge, die uns stören, wo wir sagen, dass wir das nicht mehr haben wollen. Es hat mich schon soviel gekostet, aber ich muss es trotzdem immer wieder tun.

Warum muss ich das immer tun?

Warum ist es so schwer, toxische Gewohnheiten loszulassen?

Die erste wichtige Frage ist, woher die Programmierung kommt. Warum muss ich das tun? Weil Papa es mir so beigebracht hat, weil ich bei ihm gesehen habe, dass er es so tut, deswegen mache ich es.

Jetzt könntest du aber auch sagen, dass das eigentlich blöd ist. Das ist einmal eine Superidee draufzukommen, dass es ein Programm ist von deiner Mutter oder deinem Vater. So eine wahnsinnig tolle Geschichte ist das nicht. Wenn also dein Vater säuft, könntest du ja auf die Idee kommen, dass das eigentlich blöd ist, aber du wirst merken, dass du auch diese Tendenz hast. Dann wirst du dagegen gehen, kämpfen damit, aber es wird dir nichts anderes übrigbleiben. Es gibt etwas tief in dir drinnen, etwas, was die meisten gar nicht wissen. Ich nenne das das Notstromaggregat. Du nimmst den Hauptschalter und schaltest den ab. In dem Moment, wo du das machst, wird es wieder licht, auf einmal blitzen die Lampen wieder auf und es ist wieder hell. Woher kommt der Strom jetzt?

Das Notstromaggregat ist so etwas wie der Urgrund, warum du etwas tust. Der Urgrund ist, dass du die Liebe von Mutter und Vater brauchst.

Das ist jetzt schnell gesagt, aber nicht leicht verstanden. D.h., dass du das tun wirst, was dein Papa tut, deine Mutter tut. Du wirst die Einstellung deines Vaters, deiner Mutter haben, du wirst die Schmerzen deines Vaters leben. Warum? Weil du die Liebe deines Vaters gebraucht hast. Immer schon.

Ganz am Anfang hast du die Liebe als Erstes von deiner Mutter, deinem Vater gebraucht. Das ist dein Überleben. D.h., du kannst als Säugling, als Kind nur überleben, wenn du die Liebe deiner Eltern hast.

Wenn du einen Säugling liegen lässt, der kann sich nicht helfen, er wird verhungern, verdursten, er wird innerhalb von 2 oder 3 Tagen sterben. D.h., dass du Vater und Mutter unbedingt brauchst. Ein Kind hat tief drinnen einen Instinkt, das ist ein Überlebensprogramm, das in der Medulla gespeichert ist, in unserem Reptiliengehirn. Das ist ein uraltes Gehirn, das auf Überleben aus ist. Dort ist dieses Programm drinnen.

Ich muss überleben.Um überleben zu können, brauche ich die Liebe meiner Mutter und meines Vaters. Das Kind weiß sofort, wie es diese Liebe von den Eltern kriegt.

Viele Möglichkeiten hat ja das kleine Kind nicht, aber es hat die Möglichkeit, dass es Mutter oder Vater kopiert. „Wenn ich also so bin wie du Mutter, dann kannst du mich eigentlich nicht verstoßen, sonst würdest du dich ja selbst verstoßen. Wenn ich also so bin wie du Mutter, dann musst du mich lieb haben.“

Das ist schnell gesagt, aber nicht so einfach verstanden. Wir sind immer noch von der Liebe der Mutter und des Vaters abhängig. Darauf sind alle Programme aufgehängt. Alles, was du in deinem Leben programmiert bekommen hast, hast du in deinem Leben von Mutter und Vater übernommen, damit du überleben kannst.

Wenn der Papa beim Essen oder nach dem Essen in der Nase bohrt, gefällt das dem Kind eigentlich nicht so, der Mutter auch nicht, aber bald einmal wirst du dich dabei ertappen, dass du das auch machst so wie Papa. Schau Papa, sagt das kleine Kind in dir, ich mach das genauso wie du.

Ich bohr auch so in der Nase beim Essen oder beim Zeitunglesen oder beim Fernsehen so wie du Papa. Hast du mich lieb? Schau ich bin so wie du, ich bin nicht jemand anderer. Magst du mich, Papi?

In den ersten 5 Jahren hängen wir sehr an unseren Eltern. Wenn die Mutter z.B. nicht voll verfügbar ist, dann wird dieses Kind später ein Programm haben. Dieses Programm hat als Kind schon geheißen: Jemand ist nicht für mich da, jemand liebt mich nicht wirklich. Warum geht sie hinaus und kommt so lange nicht, wo ich sie doch brauche. So ist meine Mama.

Jetzt wird dieses Kind sagen: „Schau Mama, ich bin genauso wie du, ich kümmere mich nicht so viel um andere. Ich mache das genauso wie du. Hast du mich lieb Mami?“

Das kittet, das klebt das Programm jetzt. Selbst wenn du das Programm abschaltest, selbst wenn du in deinem Leben durch Bewusstsein merkst, dass du eigentlich nicht so da bist für jemanden und du kannst das sehen, schaltet sich das Notprogramm wieder ein. Du siehst sogar, dass es irgendwie mit Mutter zu tun hat. Was ist jetzt die Notbeleuchtung. Die Notbeleuchtung ist, dass du noch immer die Liebe von Mutter brauchst. Selbst wenn ich das Verhalten abschalte, schaltet es sich von hinten doch wieder ein, weil du dafür die Liebe von deiner Mutter bekommst. Das ist das Notprogramm.

Wenn du die Liebe von den Eltern bekommst, dann ist alles ok.

Aber diese Liebe zu bekommen, ist uralt. Es ist ein uraltes Buch, das du da aufklappst. In der Bibel ist das sehr schön formuliert. Da heißt es: Wenn du mir nachfolgen willst, musst du Mutter und Vater zurücklassen. Buddha hat so ähnliche Formulierungen gehabt. Da waren sogar so Formulierungen wie: Du musst sie wegstoßen, du musst sie hassen, du musst weggehen, du musst dein Leben allein leben.

Wenn wir uns das genauer anschauen, heißt das, dass du die Programme von Mutter und Vater hinter dir lassen musst.Wenn du sie mitschleppst, ist das ein Zeichen – pass jetzt gut auf – dass du von ihnen noch immer abhängig bist. Das heißt, dass du noch immer nach deiner Mama suchst und weil du sie suchst, wiederholst du die Programme von ihr. Das ist gar nicht so leicht zu sehen.

Dafür haben wir einen 18-Tage-Kurs, weil ich mich damit schon lange, lange, lange, immer wieder und immer wieder herumgeschlagen habe. Ich dachte mir, das gibt es doch nicht, dass ich das nicht loslassen kann, wo ich sehe, dass das total bescheuert ist. Aber: „Schau Mami, schau Papa, ich bin so bescheuert wie du, ich mache das genauso wie du. Hast du mich lieb?“ Das ist das Notprogramm.

Solange wir diese Liebe von den Eltern brauchen, d.h., das alte Buch aus der Vergangenheit aufschlagen, werden die Programme gleich bleiben.

Erst wenn ein Mensch damit beginnt, selbständig zu werden, die Verantwortung für sein Leben zu übernehmen und nicht immer am Rockzipfel zu hängen, ist es vorbei. Hör mal, du kannst dir selbständig etwas zum Essen kaufen, du kannst dir eine Decke nehmen, um dich zu wärmen, du kannst dich selber schützen, du kannst über etwas nachdenken, d.h., du bist in der Lage, dein Leben in die Hand zu nehmen.

Trotzdem glauben Menschen immer noch, dass sie auf jemanden warten müssen, der das für sie macht. Die tiefgreifendste Auswirkung ist, dass du die Programme nicht loslassen kannst, dass sie in deinem Leben bleiben.

Wenn die Programme, die deine Eltern in deiner Kindheit hatten, in deinem Leben bleiben, dann heißt das, dass du noch nicht frei bist, dass du noch am Rockzipfel hängst, die Programme von Mutter und Vater dein Leben bestimmen.

Ich habe oft von Leuten gehört, dass sie wirklich eingesehen haben, dass dieses Verhalten von ihnen unmöglich ist. „Ich will meine Kinder nicht mehr schlagen, ich will das nicht mehr tun, ich will auch meine Frau nicht mehr schlagen, ich will nicht mehr so laut sein und so auf den Tisch hauen und einen Tobsuchtsanfall kriegen. Es hat mich schon soviel gekostet, es hat mich meine Beziehung, die Liebe meiner Kinder zu mir gekostet. Ich mache das nicht mehr!“

Aber eines Tages entdeckst du dich dabei, dass du es getan hast, gerade jetzt. Du hast dir geschworen, dass du nicht immer jammern und dir alle möglichen Krankheiten zulegen wirst. Ich werde jetzt aufhören damit. Warum soll ich mir die Krankheiten zulegen. Du hast aber das Notprogramm vergessen und das heißt: „Schau Papa, schau Mama. Ich bin auch so ein Märtyrer wie du Mama, die sich alle Krankheiten anlacht, damit sie geliebt wird. Ja, ich mach das auch so. Hast du mich lieb Mami?“ Das ist das Notprogramm.

Wenn wir das nicht wissen, können wir Dinge nicht hinter uns lassen. Wenn wir aus so einer Verhaltensweise gar nicht rauskommen, dann gibt es 2 Gründe dafür:

Entweder hast du dieses Notprogramm nicht durchschaut oder du hast überhaupt kein Bewusstsein, dass diese Dinge Programme sind, dass das gespeichert ist, dass die Gefühle, die du dein ganzes Leben lang hast, Gefühle von deiner Mutter und deinem Vater sind.

Ich kann das jetzt nicht so rüberbringen, denn wir brauchen 18 Tage dafür, damit du das Leben untersuchen kannst und das rausfinden kannst. Wo sind denn die Programme und wo ist das Notprogramm und wie schaut das aus und was passiert, wenn ich stopp sage, ich bin nicht mehr interessiert daran? Damals war ich interessiert, damals war es total wichtig für mich, diese Liebe zu bekommen, aber heute brauche ich das nicht mehr.

Wenn man das oft und oft macht, wird es nach und nach greifen. Noch besser ist natürlich, das mit dir, deinem Körper immer wieder durchzuexerzieren, damit du diese Abhängigkeit von dieser Mutter wirklich spüren kannst, den Kampf in dir, ob du jetzt deins machst oder das von deiner Mutter. Ich kann dir eins versichern, dass die Mutter siegen wird.

Du kannst das aber ändern. Du kannst es ändern, wenn du durch die Dinge durchgehst. Du musst sehen, woher die Programme kommen. Du musst sehen, was das Programm ist, denn alles, was du mehr oder minder lebst, ist unbewusst ein Programm. Wir haben oft keine Vorstellung davon, dass es etwas anderes geben könnte, denn das bin ich, das ist mein Leben. Du weißt gar nicht, was alles in deinem Leben möglich ist. Du weißt nur, wenn du das Buch aufschlägst, was das Leben ist.

Am Abend schlägst du das Buch wieder zu und am nächsten Tag, wenn du geschlafen, geträumt hast etc., machst du das Buch wieder auf und es wird sich dieselbe Sache wiederholen bis ans Ende aller Tage. Und das ist langweilig, das ist schmerzhaft. Ich kenne so viele Menschen, tausende von Menschen haben diese Seminare gemacht und ich höre immer das Gleiche: Ich bemühe mich und ich mach und ich tu ja eh, aber ich komme da nicht raus. Ich weiß nicht, was das ist. Muss man das mit Hypnose lösen oder mit einem Schlag auf den Kopf? Keine Ahnung, ich komm da nicht raus. Manche Menschen haben das Gefühl, dass sie schon etwas verändert haben und plötzlich kommt dieselbe Sache wieder in ihr Leben und das ist das Zeichen, dass du es noch nicht verändert hast, dass du immer noch von Mutter und Vater abhängig bist.

Ich weiß, das das ein bisschen weh tut. Ich kann mich an die Zeit erinnern, wo ich das immer wieder gehört habe. Ich war ja in einer sehr christlichen Schule. Da habe ich gehört: Du musst Vater und Mutter hinter dir lassen. Ich habe mich gefragt, warum ich von ihnen weggehen muss. Ich bin ja an ihnen gehangen, aber ich muss sie jetzt loslassen, sie zurücklassen. Das habe ich nicht verstanden. Erst viel, viel später habe ich verstanden, dass die Kindheit, die Programmierung, eine Geschichte ist, aber irgendwann einmal ist die vorbei und da musst du alleine gehen im Leben.

Das ist schmerzhaft, auch für die Eltern. Die Eltern wollen ja auch die Eltern bleiben und dass das Kind wieder kommt. Aber das Kind muss gehen, das Kind muss das Haus verlassen. Die Programmierung ist passiert. Wenn du es klug gemacht hast, dann hast du diesem Kind die Möglichkeit und auch das Bewusstsein gegeben, dass es da rausfinden kann, denn jedes Kind ist da mitten drin. Das ist das, was du ihm gegeben hast. Irgendwann einmal muss es alleine gehen. Es muss diese Dinge, wenn das nicht im Leben funktioniert, zurückverfolgen und sich klar werden, dass das jetzt die Mutter ist oder sogar das Gegenteil davon. Wenn die Mutter sehr schlampig ist, dann könnte es sein, dass das Kind sehr ordentlich wird, weil es nicht so sein will wie Mutter. Aber das ist dieselbe Abhängigkeit.

Du musst komplett frei werden von Mutter und Vater, die müssen verschwinden. Die Programme müssen aus deinem Leben verschwinden. Erst dann kannst du deine Schritte gehen, deine eigenen Schritte gehen, deine eigenen Erfahrungen machen. Wir machen ja keine eigenen Erfahrungen, wir machen ja immer die Erfahrungen, wie es damals war. Wir erwarten ja schon, wenn wir das Buch aufschlagen, was heute passieren wird, was morgen passieren wird. Genau das, was immer passiert. Wir wissen schon, wie wir uns fühlen werden, nämlich so, wie wir uns damals gefühlt haben. Das ist etwas, was nur ganz schwer geht. Ich wundere mich immer, warum man das nicht auf der Uni lernt, denn es ist das Programm und solange du abhängig bist, bist du nicht du selber, solange bist du jemand anderer. Du wiederholst die Konzepte deiner Eltern ohne Ende.

Auch wenn sie toxisch, auch wenn sie giftig sind und dein Leben zerstören, wirst du diese Programme leben.

Da gab es einen Teilnehmer in einem Kurs, der hat das gesehen. Ich habe zu ihm gesagt, wenn du jetzt weiter trinkst, dann wird aus deinem Magengeschwür ein Krebs. Es braucht nur einen Tag dazu, du bist total an der Kippe. Er hatte lauter Geschwüre, die zwar noch nicht krebsig waren, aber am nächsten Tag könnten sie das sein. Wenn du weiter aus dem Kühlschrank kaltes Bier trinkst, dann kann es vielleicht noch einen Monat dauern, dass du lebst. Wenn das ein Krebs wird, hast du keine Chance mehr. Er ging ganz geknickt nach Hause, hat sich 2 oder 3 Tage daran gehalten, ist aber eines Tages zum Kühlschrank geschlichen, hat die Tür geöffnet, er wollte ja nur einmal reinschauen, kein Bier nehmen, hat eins genommen, wieder hineingelegt, aber schließlich doch die Flasche geöffnet und das Bier hineingekippt. Während er das getrunken hat, hat er sich schon gefragt, ob er verrückt geworden ist, ob er wahnsinnig geworden ist, warum ihn das hat, warum er das machen muss.

Dann ist er drauf gekommen. Er hat das dann am Seminar erzählt, dass er über das, was wir am Seminar gemacht haben, draufgekommen ist, wie sein Vater war. Er hat sich immer gefragt, woher er denn das hat und da ist ihm eingefallen, dass sein Vater die Eigenschaft hatte, dass er nie auf sich selber geschaut hat, er hat seinen Körper nicht gemocht, ihn nicht unterstützt, gar nichts. Wenn er sich weh getan hat – das war ein Bauer – hat er einfach ein bissl Mist über die Wunde geschmiert und fertig. Aus, Schluss, Amen. Sein Körper war ihm egal.

Auf einmal ist er draufgekommen:“ Schau Papa, ich schau auch nicht auf mich so wie du. Hast du mich lieb?“ Das ist das Notstromaggregat.

Wenn uns jetzt bewusst wird, dass wir alles tun, um die Liebe zu bekommen, weil das zu der Zeit lebensnotwendig war, aber das jetzt Vergangenheit ist. Damals war das wichtig, aber heute ist es nicht mehr wichtig. Heute musst du die Liebe deines Vaters nicht bekommen und daher musst du das auch nicht so tun, wie er das getan hat.

Das ist ein Prozess, wo man sich loslösen kann und irgendwann einmal ist das Ding erledigt und dann bist du frei. Dann hast du das Ding nicht mehr, du hast nicht mehr diese Gedanken, nicht mehr diese Gefühle, du hast diesen Trieb nicht mehr. Dazu gehört aber, dass dir das völlig klar geworden ist.

Du musst dir eins klar machen und das ist das, was ich dir jetzt hier sagen kann. Das ist noch nicht das Gelbe vom Ei. Ich kann dir nur sagen, wo es hingeht. Du musst dir klar machen, dass du die Liebe deines Vaters, deiner Mutter heute nicht mehr brauchst. Ich kann einkaufen gehen, ich kann mir meine Wurstsemmel kaufen, ich kann für mich sorgen, ich kann mir Sicherheit geben, ich kann mich wärmen, ich bin kein kleines Baby mehr, das da liegt und nichts machen kann und völlig hilflos ist. Das bin ich nicht. Daher brauche ich jetzt niemanden, der dauernd für mich da ist. Wenn ich das nicht brauche, brauche ich auch die damit zusammenhängenden Programme nicht leben. Weil du Mama und Papa das so gelebt hast, habe ich es auch so gemacht, damit du mich magst, weil ich so wie du bin.

Das ist deine Sicherheit, um geliebt zu werden und überleben zu können. Das ist ja schon 30 oder 60 Jahre her. Es ist alter Tobak von gestern und hat mit heute nichts zu tun.

Ein bewusster Mensch ist einer, der sieht, woher die Dinge in seinem Leben kommen und der Entscheidungen fällen kann.

Man hat früher immer gesagt – das war so die alte Tour – dass Menschen, die nicht so intelligent sind, sich leichter hingeben können. Die können leichter sagen, dass sie das so machen. Menschen, die intelligent sind, können sich nicht leicht hingeben.

Die Wissenschaft zeigt uns aber, dass genau das Gegenteil der Fall ist, dass Menschen, die hochintelligent sind, erst in der Lage sind, sich hinzugeben.

Was meine ich denn jetzt damit?

Nur ein hochintelligenter Mensch, der ein hohes Bewusstsein hat, wird durchschauen, dass das Leben, das er lebt, nichts bringt. Er wird durch sein Bewusstsein, durch seine Beobachtung sehen, dass er wie durch einen Automaten, wie eine Lochkarte, wie ein Stick, den man irgendwo hineinsteckt, Dinge lebt und das ist eigentlich dumm. „Ich weiß, dass es dumm ist, aber ich kann es nicht abstellen, was ist denn da los?“ Ein intelligenter Mensch hinterfragt das. Wenn er das hinterfragt, entdeckt er irgendwann einmal ein Ego in sich drinnen. Das Ego, das genauso wie Papa, genauso wie Mama recht hat. Das ist das, was auf der ganzen Welt verbreitet ist, nur jeder hat es ein bissl anders, aber es ist das dahinter. Das kostet ihm alles.

Die nächste Folge ist, dass ein Mensch bereit ist, sich hinzugeben, damit aufzuhören. Ich höre auf, mich da hineinzumischen, um Liebe zu betteln, ich höre auf mit dem ganzen Heckmeck hier. Ich habe erkannt, dass da ein Programm ist, dass dieses Programm für viele tausend Dinge in meinem Leben verantwortlich ist, die so schwierig in meinem Leben sind, die mir das Leben schwer machen.

Dann geht er auf die Suche. Warum ist das so, woher kommen diese Programme?

Dann wirst du notgedrungen auf deine Kindheit kommen. Wenn du weiter forscht – es geht nicht alles gleich – wirst du draufkommen, warum du diese Programme hast.

Du hast sie, um Liebe zu bekommen, nur deshalb. Das ist das Spiel, das passiert, dass Programme sozusagen dich haben, dass du mit diesen Programmen identifiziert bist. Das passiert dadurch, dass du eben Liebe brauchst. Das ist der Punkt. Die Wahrheit ist aber, dass du heute keine Liebe brauchst, nicht wirklich. Es geht irgendwann einmal darum, dass du Liebe geben kannst, aber das wird dir nicht passieren, solange du in dieser kindlichen Idee von „nicht geliebt sein“ bist. Dann hast du all diese Programme. Das ist der Mechanismus, der Programme in unendlichen Zeiten wiederholt und wiederholt und wiederholt.

Deshalb ändert sich auf der Welt nichts, weil kein Bewusstsein da ist. Zu Bewusstsein gehört eine gewisse Intelligenz, um da hinzuschauen. „Ich bin mir bewusst, dass das in der Früh aufstehen, Mittag essen, Nachmittag einen Kaffee trinken, Zeitung lesen, am Abend schauen wir, was im Fernsehen ist, nicht so ein wahnsinnig tolles Leben ist, das mich total befriedigt.Wenn eine gewisse Intelligenz da ist, befriedigt einen so etwas nicht mehr. Das heißt, dass Intelligenz etwas mit Bewusstsein zu tun hat. Erst dann ist man bereit, solche Dinge loszulassen. Sehr bewusste Menschen können das erst.

Wenn einer das Leben nicht so untersucht, der gibt sich halt dann hin. Nein, wirkliche Hingabe ist etwas, wo ein Mensch sehr, sehr viel Bewusstsein hat, hoch intelligent ist. Erst der kann sich hingeben und hingeben heißt jetzt hier loslassen.

Das heißt, dass du das jetzt geschehen lässt, dass du mit dem „ich brauch das, ich will das“, eben mit der ganzen Geschichte, aufhörst.

Das ist mein eigener Weg auch, den ich gegangen bin. Ich habe das in vielen kleinen Einheiten gemacht, wieder Bewusstsein hinein gebracht, dann habe ich es wieder vergessen, dann habe ich wieder von vorne angefangen.

Ich mache diesen Kurs nun seit 35 Jahren. Dieser Kurs ist ein Meisterkurs! Er ist deshalb so, weil der Mensch endlich einmal begreift, woher das Leben kommt. Solange du etwas nicht in der Hand, in deinem Bewusstsein hast, kannst du eines nicht tun: Du kannst es nicht fallen lassen. Du musst es zuerst in der Hand haben, d.h., du musst zuerst wissen, wie dein Leben funktioniert und dann musst du noch dazu wissen, nicht nur, dass du etwas in der Hand hast, was dein Verhalten ist, sondern du musst noch tiefer schauen, nämlich warum du dieses Verhalten hast, was das Notprogramm ist, das dieses Verhalten permanent mit Energie versorgt.

Wenn du das übersiehst, wirst du es nicht loslassen können.

Ja, da sind wir dran, das wissen wir, das vermitteln wir und wir wissen ja auch, wie die Leute rauskommen. Ich kann dir das nur empfehlen. Wenn du Lust hast, mach das. Es verändert dein Leben komplett, weil es die Ursache ist. Das ist ungefähr so, dass du eine Tablette nimmst, weil du Kopfweh hast, ohne dass du weißt, wo dein Kopfweh herkommt. Der Arzt wird dir sagen, wo das Kopfweh herkommt und er wird mit der Ursache etwas machen. Wenn du dort hinschaust, wird dein Kopfweh schnell verschwinden. Die ganze östliche Medizin funktioniert so. Die behandelt nicht das Symptom, sondern die Ursache davon. Je tiefer wir schauen, desto mehr kannst du das lösen. Das ist die Erfahrung von vielen tausend Menschen, die das schon gemacht haben.

Ich habe dir heute nur so ein bisschen einen Einblick gegeben, damit du eine Idee kriegst, damit du einfach weißt, dass du mit deiner Schlamperei einfach nie aufhören kannst, weil deine Mutter das schon so gelebt hat.

Es ist aber auch so, wenn deine Mutter total ordentlich war, dass du total schlampig bist, weil du ihr eines reinwürgen willst, weil sie nie für dich da war. Dann machst du genau das Gegenteil davon. Das sind Zusammenhänge, wo man das Leben überhaupt erst begreifen kann, was das Leben eigentlich ist, welchen Sinn das hat, ob es überhaupt einen Sinn hat und warum du dir das angelacht hast, was die Kriterien sind, warum du das leben wirst und leben wirst und leben wirst und niemals herauskommen kannst. Da gehört ein großes Bewusstsein dazu und eine sehr gute Beobachtung, was dein Leben ist. Wenn man das beobachtet, kommt man irgendwann drauf, dass es das irgendwie nicht sein kann. Es kann nicht sein, dass ich wie blöd arbeite und eigentlich sterbe ich genauso frustriert wie mein Vater. Der hat immer alle möglichen Sachen angefangen, hat nichts fertig gemacht, hat immer alles verplempert und es bleibt eigentlich nichts übrig. Du kennst das! Das sind Programme und ein Programm kreiert die Wirklichkeit.

Es ist nicht so, dass die Wirklichkeit einfach so daherkommt, dass das einfach Schicksal ist. Vergiss es! Du kreierst dein Leben jeden Tag, jede Stunde, jeden Moment.

Du bist etwas Göttliches. Du hast nur vergessen, woher du kommst. Das hast du vergessen. Wir können dir das zeigen, dir wieder bewusst machen, wo du  eingestiegen bist in dieser Welt hier, warum du eingestiegen bist. Wenn du Erkenntnisse über diese Welt hast, brauchst du das nicht mehr, dann hast du es erfahren und dann musst du es nicht mehr wiederholen, wiederholen und wiederholen bis ans Ende aller Tage. Krankheiten werden sich verändern, weil Menschen plötzlich Dinge sehen. Es ist nicht mehr notwendig, dass du krank wirst. Die Krankheit ist nur die alte Leier von deiner Mama. Unbewusst wiederholst du das. Früher hat man gesagt, das ist in der DNS, der RNS gespeichert. Wir wissen heute, dass es nicht so ist. Du kannst das verändern. Jederzeit! Jeden Moment deines Lebens. Du bist nicht ausgeliefert.

Wenn hier etwas geboren wird, dann entsteht das aus 2 Dingen, aus der Polarität. Das ist so. D.h., wenn Mutter und Vater ein Kind zeugen, dann ist dieses Kind die Summe von Mutter und Vater. Je nachdem, wie viel Power Mutter und Vater hatten, kannst du dir ausrechnen, wie viel Power dieses Kind hat.

Es wollen ja viele Leute wissen, wie alt man ungefähr werden kann. Das kannst du einfach machen, falls du die Infos von deinen Vorfahren hast – ich hab sie nicht mehr – den Vorfahren von Vater und Mutter, dann nimmst du ungefähr 10 bis 15 dieser Menschen her und zählst ihr Alter zusammen, dividierst durch die Anzahl der Personen und dann wirst du wissen, wie alt du ca. wirst. Das funktioniert.

Wenn also die Eltern viel Kraft haben und dadurch älter werden, dann kann auch das Kind, bei dem ja die 2 Kräfte der Eltern zusammenspielen, älter werden. Da gibt es zwar Abweichungen, aber die Summe mehrerer Menschen ergibt ein Mittel und das stimmt ziemlich genau.

Das ist jetzt auch etwas, was von den Eltern abhängig ist, je nachdem, wie viel Power die hatten. Wenn die Mutter 100 Jahre alt geworden ist, dann hat das Kind auch die Chance, so alt zu werden. Da gibt es halt ein paar Vorfahren, die man dazu zählen soll. Wenn die mit 50 gestorben sind – und früher ist das so gewesen – und der Vater von der Energie her schwächer war und daher die 2 Energien zusammen eben nur das  bewirkt haben, was sie als Kraft haben.

Ich habe erfahren, dass über Bewusstsein etwas Neues möglich ist, dass jeder Mensch etwas Neues kreieren kann. Da musst du aber und so weit geht das auch, die Programme von Mutter und Vater zurücklassen. Es kann ja sein, dass dein Vater ein Schwächling war, der immer ja gesagt hat, die Mutter bestimmen ließ und und und. Dann wirst du auch ein Schwächling wie Vater werden, weil du ja sagst: „Schau, ich bin auch so ein Schwächling wie du. Hast du mich lieb?“

Du kannst diese Programme hinter dir lassen, wenn du siehst, dass es ein Papaprogramm ist und nicht deines, aber du brauchst ein ganz klares Nein dazu.

Du musst dich von Mutter und Vater abgrenzen. Dazu brauchst du ein NEIN!

Das ist das, was wir lernen, was wir emotional ausdrücken werden und wo du dieses Nein sagen wirst. Nein zu dieser Abhängigkeit, nein zu den Vorfahren, nein zu all dem. Das bedeutet, dass du ab diesem Zeitpunkt komplett die Verantwortung für dein Leben hast.

Jetzt könntest du sagen, dass du total abhängig von deinen Eltern bist. Nein, bist du nicht. Wenn du die Programme zurückgibst, dass sie so und so alt wurden, so und so viel Energie hatten, weil das ihre Geschichte ist, die du nur übernommen hast, damit du überleben kannst. Wenn das klar ist, bist du verantwortlich für dein Leben, d.h., du bist frei, das zu kreieren, was du kreieren willst und so lange zu leben, wie du leben willst. Du bist verantwortlich dafür und da gehört Einiges dazu.

Das ist nur ein kleines Beispiel dafür, dass das so weit geht, dass es in die Krankheiten, in deine Lebenserwartung hineinspielt. Das ist nicht in der DNS drinnen. Da ist eine Anlage drinnen, aber die Anlage ist nur deshalb drinnen, weil die Generationen vor dir das immer geglaubt haben. Es ist sehr wesentlich, was du denkst und was du glaubst. Wenn du glaubst, dass du abhängig von Mutter und Vater bist und den anderen brauchst, dann wirst du nie selbständig werden, dann wirst du nie dein Leben in die Hand nehmen können, wirst nie etwas kreieren können, nämlich das, was du in deinem Leben willst.

Es braucht heute Menschen, die ein neues Leben kreieren können und nicht diese uralten Geschichten aus der Steinzeit immer noch leben und leben und leben.

Es ändert sich nichts auf der Welt. Es ist immer das Gleiche, das Gleiche und das Gleiche. Wenn du dir anschaust, was heute wieder auf der Welt passiert, dass Menschen abhängig sind und warten, dass ein anderer die Entscheidung fällt, dann ist kein Rebell in ihnen. Der Rebell entsteht erst dann, wenn du wirklich Bewusstsein hast, diesen Wahnsinn zu sehen. Du willst doch nicht den Wahnsinn leben, den deine Eltern gelebt haben. Du machst es genauso wie diese unsexuelle Mutter und dein Vater. Du hast kein anderes Leben, du weißt nichts von einem anderen Leben.

Da muss dir doch auffallen, dass irgendwas nicht stimmt, das etwas in dir nicht lebendig ist. Das ist immer das Anzeichen dafür, wenn du nicht glücklich bist. Das Anzeichen dafür, dass du in die richtige Richtung gehst ist, wenn Glücklichsein mehr wird in dir, nach und nach immer mehr wird. Wenn das aber nicht so ist, dann muss ein halbwegs intelligenter Mensch merken, dass da etwas schief läuft und dann muss er den Mut haben, das auch zu untersuchen.

Das machen wir, das habe ich gemacht, ich mache das mit den Leuten und zeige ihnen, wie sie das herausfinden können. Ich freue mich immer wieder auf jeden dieser Kurse, weil er so wesentlich ist und das sagen die Menschen ja auch alle.

Ich hoffe, dass ich dir ein bisschen helfen konnte. Nicht so, dass du jetzt gleich sagst, ich weiß jetzt, wie ich diese schwierigen Eigenschaften in meinem Leben hinter mich bringen kann, sondern ich will dich dazu ermutigen. Es ist nicht so einfach, dass du sagst, ich will das jetzt nicht mehr.

So läuft das nicht, du musst viel, viel tiefer schauen.

Vielleicht hat dich das ein bisschen angeregt, dass du in diese Richtung gehen willst, um wirklich aus deinem Leben etwas zu machen und zwar das, was du willst.

Danke fürs Zuschauen. Mitte November haben wir diesen 18-tägigen Kurs „Der Neue Mensch“. Falls dich das interessiert, schau bei uns rein. Es ist unglaublich, was da passiert.

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