Wie du dich von Schuld-Gefühlen befreist
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Schuld ist so ziemlich das Penetranteste, was einem am nach Hause kommen hindert. Es geht ja jeden Menschen darum, dass er wieder glücklich sein kann, wieder nach Hause kommt, wieder in diese Seligkeit kommen kann. Jeder Mensch möchte das, er weiß nur nicht, wie er das machen soll. Schuld ist eines der ganz großen Dinge, die dich nicht zurückkommen lässt. Wenn du mit irgendeiner Schuld in den Tod gehst, dann kannst du nicht akzeptieren, kannst du nicht ja sagen.

Wenn du dich schuldig fühlst, dann machst du natürlich auch andere schuldig. Du bist das Opfer ein Leben lang. Du kannst aber nur ins Paradies zurückkehren, wenn du zum Täter wirst, wenn du wieder göttlich wirst. Wenn du Opfer bist, wirst du ein Problem haben.

Wenn du vor der Tür zum Paradies stehst, gibt es da 2 Typen, 2 Engel oder Obelisken oder wie immer du das nennen willst. In Wirklichkeit sind es 2 Pole: Mann und Frau, die verhindern, dass du da rein kannst. Es wird nicht sein, dass du nach Hause kommst, dass du zur Göttlichkeit zurückkehrst.

Der Grund ist, dass du dich schuldig fühlst. Die Schuld ist, dass du weder den weiblichen noch den männlichen Teil akzeptieren kannst.

Schuld ist kein natürlicher Zustand, mit Schuld kommt man nicht auf die Welt. Schuld ist ein gemachtes Ding. Du lernst es von den Eltern, den Religionen usw. Die Religionen leben davon. Es gibt ja kaum eine Religion, die sich auf Göttlichkeit beruft. Alle berufen sich auf Schuld. Du bist schuldig.

Wie kommt es überhaupt dazu? Wie kann man sich überhaupt schuldig fühlen, was muss passieren, dass man sich schuldig fühlt?

Jemand muss dir ein so hohes Niveau vorgeben, nämlich dass du immer die Wahrheit sagen musst, keinen Fehler machen darfst usw. Aber das schaffst du nicht und weil du das nicht schaffst, fühlst du dich schuldig.

Immer, wenn du dich schuldig fühlst, hast du einen zu hohen Anspruch. Die Frage ist natürlich, woher du diesen hohen Anspruch hast. Man hat dir gelernt, dass du top sein musst, dass du unfehlbar sein musst, liebevoll sein musst, dass du nicht sexuell sein darfst….

Wenn du dich heute umdrehst und jemanden nachschaust, fühlst du dich schuldig.

Lass dir das einmal auf der Zunge zergehen und schau einmal, wie oft du dich im Leben schuldig fühlst. Wenn jemand singt, fühlt er sich schuldig, wenn er ausgelacht wird, fühlt er sich schuldig, wenn er lebendig ist, fühlt er sich schuldig, wenn er das tut, was ihm Spaß macht, fühlt er sich schuldig.

Jetzt schau einmal hin, wie oft du dich schuldig fühlst. Man hat dich zu etwas gemacht, was du nicht sein kannst. Die Religionen haben das natürlich mit sehr viel Bedacht ausgewählt, wie z.B. Sexualität oder Wut oder Aggression. Das darfst du alles nicht. Man weiß natürlich, dass du das gar nicht möglich ist, dass du das in dir hast. Wenn ich einem Menschen das Leben verbiete, wenn ich ihm sage, dass er nicht hutschen, nicht springen, nicht lachen und nicht laut sein darf, dann…….du ihn.

Wenn ich das mit einem Menschen mache, wird er aufbegehren, er wird aggressiv werden. Für ein kleines Kind ist das total Natur, es ist total gut, total wichtig. Aber wir sagen, dass das nicht ok. ist. Wir gehen dann noch weiter und sagen, dass es eine Sünde ist, wenn du genießt. Sexualität ist nicht da, um zu genießen. Das sind Wonnen, das sind Genüsse, das ist gegen Gott. Super! Alles, was angenehm ist, was Lust macht, was Freude macht, ist gegen Gott. Das heißt, man erklärt dir, was du sein sollst. Das kannst du aber nie erreichen.

Du bist ein Mensch. Du bist ein Mensch, der auf dem Weg ist. Du hast etwas gewählt und bist jetzt auf dem Weg nach Hause. Da gibt es tausende von Fehlern, die du machen wirst, du wirst in Schwierigkeiten kommen, du wirst etwas in dich hineinfressen. Das ist ok., wirst du tun. Aber deswegen bist du nicht schuldig. Das ist etwas, was passiert ist und passieren muss, damit du nachher wieder weißt, was sich gut und was sich nicht gut im Körper anfühlt. So lernen wir.

Wenn du dich schuldig fühlst, lernst du gar nichts. Du bist immer in der Geschichte von Schuld. Du bist ein Sünder und du bist nicht ok., aber du solltest ok. sein und es vergeht kein Augenblick im Leben, wo du dich nicht schuldig fühlst.

Das ist gemacht. Zu mir hat man im Jesuitenkloster gesagt: „Du weißt, was Schuld ist, du brauchst nur dein Gewissen zu fragen.“ Das hat mir natürlich eingeleuchtet, denn ich hatte natürlich ein schlechtes Gewissen, wenn ich irgendetwas gemacht habe. Aber eines Tages ist mir das klar geworden, was da eigentlich gespielt wird. Wenn mir jemand sagt, dass ich das nicht darf, dass das Sünde und verboten ist, dann ist vorgegeben, dass du sündig wirst und dich schuldig fühlen wirst.

Dann kommen dieselben Leute und sagen, dass sie dich von der Schuld befreien können, wenn du bei ihrem Verein bist und schön brav deinen Mitgliedsbeitrag bezahlst und hinter ihnen stehst.

Was hat das alles mit Göttlichkeit, mit Schönheit, mit Freiheit, mit Liebe zu tun? Gar nichts! Null!

In einer neuen Welt, eines neuen Menschen, müssen Religionen verschwinden.
Nicht Religion an sich. Religion ist etwas Unglaubliches. Religo: zurück zum Ursprung, wenn du heimkehrst zu dir, wenn dir wieder bewusst wird…..

Das, was wir hier vorfinden, ist manipulativ, gemacht. Man macht dich schuldig, um dich dann zu befreien und dann ist das in deinem Hirn drinnen.

Wenn du dich magst, darf das nicht sein. Dann wirst du dich schuldig fühlen, da bist du nämlich ein Egoist, wenn du dich magst. Viel besser ist es, wenn du dich nicht magst, sondern andere. Das haben wir so gelernt. Wenn du dir jetzt eines Tages gefällst, dann hast du ein schlechtes Gewissen und fühlst dich schuldig. Das ist doch geil, wie das gemacht ist. Wahnsinn!

Schau einmal bei dir nach. Du bist ohne Ende ausgenützt worden indem man dir Ideale vorgegeben hat, die du niemals einhalten kannst. Aber diese Ideale sind nicht in der Natur der Sache, das ist der mind, das ist gemacht. Kein Kind fühlt sich jemals schuldig bis du es schuldig machst. Das ist ein Konzept des Kopfes, das ist künstlich gemacht.

Du kostest vom Essen, das am Tisch steht und schaust, ob dich jemand gesehen hat. Du fühlst dich schuldig, denn du hast etwas Verbotenes getan. Welchen Anspruch hat man an dich gestellt, wie perfekt musst du sein? Das sind alles künstliche Vorgaben. Das ist nicht Natur, das ist nicht das Leben. Wenn dieses Leben nicht stattfindet, weil du lauter Vorgaben in deinem Kopf hast, dann kommst du nie auf das Leben drauf.

Das ist das Problem. Du wirst Dinge vermeiden, weil du dich schuldig fühlst. Das sind aber genau die Dinge, die du als Gegenpol brauchst. Du musst in die Finsternis gehen, damit du das Licht sehen kannst. Wenn du in die Finsternis gehst, weil du dich schuldig fühlst, dann wirst du das abwerten und wirst den natürlichen Lernprozess des Lebens nicht gehen können. Du wirst dich nicht akzeptieren können, wenn du dich schuldig fühlst.

Du wirst andere Menschen, Dinge, Ereignisse usw. nicht akzeptieren können. Akzeptanz ist genau das Gegenteil davon. Akzeptanz heißt: Ich bin mit dem und es ist gut so wie es ist. Schuld heißt, dass es nicht so gut ist wie es ist und damit bist du verbandelt mit dem von vorne bis hinten. Kein Weg nach Hause!

Deswegen war es mir so wichtig, ganz klar zu machen, dass die Schuld vor dem Tod steht und wir ihn dadurch nicht akzeptieren können. Das bedeutet, dass du dich selber wieder hierher katapultierst, weil es nicht in Ordnung war, was du gelebt hast.

Also Schuld ist von vorneherein immer künstlich und immer gemacht. Diese gemachte Schuld steht der echten Schuld im Weg. Was aber ist die echte Schuld?

Die echte Schuld hat mit Verantwortung zu tun. Das ist nicht die Schuld, die du gelernt hat, diese kommt aus einer anderen Ebene. Es ist etwas, was du fühlst, wenn du nicht gelebt hast, was dein Potential ist. Das ist eine Art Schuld, ein Gefühl, dass ich nicht nütze, was ich hierher mitbekommen habe. Das ist etwas Positives, etwas Gutes, etwas total Natürliches. Da hast du für dieses Leben nicht die Verantwortung übernommen. Wenn du in der Schuld von Nichtakzeptanz steckst, dann wird die Idee gar nicht aufkommen.

Die kommt erst auf, wenn du langsam, langsam aus diesem Schuldgefühl, aus diesen Abhängigkeiten heraussteigst. Schuld ist immer Abhängigkeit. Du fühlst dich schuldig, weil dir die Religion, der Staat, etwas vorgegeben hat, was zu sein hast. Je mehr Verantwortung du übernimmst, desto unabhängiger wirst du. Dann wirst du dich nicht mehr schuldig fühlen und das tun, was zu tun ist und wenn du einen Fehler machst, dann wirst du diesen Fehler einsehen und wirst ihn vielleicht das nächste Mal nicht machen.

Wenn du dich schuldig fühlst, wirst du dich für den Fehler verurteilen. Das bedeutet aber auch, dass du den Fehler 1000%ig wieder machen wirst, weil du viel Energie, viele Neins, viel Nichtakzeptanz von dem, was du gemacht hast, da hineingesteckt hast. Ein Fehler ist da, um zu lernen. Wenn du keinen Fehler machst, gibt es kein lernen.

Diese Schuld ist also ein Riesengebilde von außen.

Es gibt keine Schuld, kein Kind, kein einziges Kind jemals, kommt mit Schuld auf die Welt, aber Papa, Mama etc. werden diesem Kind das lehren und dann wird es sich schuldig fühlen, wenn es das nicht tut, was die anderen ihm aufoktroyiert haben. Dann wird es andere schuldig machen, dann wird es ein ganzes Leben lang mit der Schuld herumlaufen und wir keine Freude haben, weil es sich für Freude schuldig fühlt. Das, was die Eltern sagen, ist gefragt, aber Freude ist nicht gefragt. Pflichterfüllung ist das, worum es geht. Wenn du Freude hast, wirst du dich schuldig fühlen. Dir geht es gut und du fühlst dich schuldig. Du liebst jemanden und du fühlst dich schuldig.

Es ist eine verrückte Welt, in der wir leben. Wenn wir sehen könnten, dass das künstlich ist, dass es niemals Realität wird. Schuld ist etwas total Unnatürliches. Es ist gemacht, hausgemacht!

Das ist aber jetzt auch etwas, was dich entlasten kann, denn wenn es etwas Künstliches ist, dann kannst du es auch lassen, oder?

Wenn du dir klarmachst, was man von dir erwartet, welcher Mensch du sein sollst und dass dich dann schuldig macht, weil du dieser Mensch nicht sein kannst, der dir von außen aufoktroyiert wurde, dann kannst du auf die Schuld pfeifen, ehrlich!

Die Schuld existiert überhaupt nicht, die ist von außen gemacht und das kann dich sofort von der Schuld befreien.

Da musst du natürlich aufpassen, denn alles, was du tust, alles, was lebendig macht, macht dich schuldig. Wahnsinn! Das ist der Grund, warum Menschen es so schwer haben und die Motivation nicht haben, lebendig zu sein, weil sie lebendig sein schuldig macht. Niemand ist lebendig. Du passt nicht mehr rein. Man hat dir gesagt, was du tun musst und wie du sein musst, damit du in die Gesellschaft, zu den anderen in den Gruppen passt. Da lacht man nicht auf der Straße, da geht man nicht zu jemanden und schaut ihm in die Augen. Wenn du das tust, fühlst du dich schuldig.

Genau das würde aber Lebendigkeit bedeuten.

Lebendigkeit ist, wenn du aus den Konzepten, die du gelernt hast, heraus kannst.

Viele glauben, dass Lebendigkeit damit zu tun hat, dass man auf der Einschienenbahn  steil hinunter fährt. Das hat nichts mit Lebendigkeit zu tun.

Lebendigkeit ist, wenn du die toten Konzepte in deinem Leben kennenlernst und da gehört Schuld dazu. Wenn du dort keine Energie mehr hingibst, sondern dich nicht schuldig fühlst, wenn du lachst, einfach lachst, wenn dir zum Lachen ist.

Das ist Lebendigkeit, da beginnt Energie in dir zu fließen. Nur wenn die 2 Cherubine, die vor dem Paradies hocken – nimm es nicht so ernst jetzt – sehen, dass du lebendig bist, dass die Polarität, dass Energie in dir fließt, darfst du hinein.

Wenn du tot bist, voll von Vorstellungen, was richtig und was nicht richtig ist, dass du nicht richtig bist, denn du solltest so sein und nicht so, dann …..no way!

Also, wie gesagt, die andere Schuld ist eine spirituelle Schuld. Die ist etwas völlig anderes, wird aber dadurch verdeckt, dass du die Aufmerksamkeit permanent auf der gelernten Schuld hast und daher die Verantwortung für deine Lebendigkeit nicht übernehmen kannst.

Wenn du dazu stehen kannst und dich nicht schuldig fühlst, dass du etwas gelernt hast, dann….

Wenn du Sexualität mit Schuld machst, wird das eine schlimme Angelegenheit. Nicht lebendig sein wird sehr frustrierend sein, da kommst du nicht hinein ins Paradies. Auch wenn du es noch so wild treibst, weil du es in einem Buch gelesen hast, wirst du nicht lebendig sein.

Lebendigkeit heißt, die toten Konzepte in deinem Leben ins Bewusstsein zu bringen. Wenn die toten Konzepte in dein Bewusstsein kommen, wirst du das nicht mehr tun, weil du in deinem Körper fühlst, dass das tot ist, dass du Opfer bist, dass sich das unlustig anfühlt.

Dann kann man so etwas untersuchen, dann wird dir die Schuld bewusst. Schuld ist ein starres System in deinem Körper. Wenn dir das bewusst wird, dann wirst du damit aufhören, weil du spüren wirst, dass dich das fertig und tot macht.

Schau immer auf die Vorgabe. Es gibt im Leben keine Vorgabe. Du kommst hierher  und dann fängst du an, dich hochzuarbeiten, zu schauen, zu experimentieren und Erfahrungen zu machen.

DU MUSST GAR NICHTS SEIN!!!

Etwas sein zu müssen, macht dich schuldig, weil du das nicht kannst und weil der Prozess der Polarität des Lebens gar nicht stattfinden kann. Du machst dich fertig, weil die Dunkelheit da ist.

Die Dunkelheit ist die Voraussetzung für das Licht. Wenn du die Dunkelheit nicht akzeptieren, nicht reingehen, nicht zulassen kannst, dann wird das Licht nicht auftauchen.

Andererseits gibt es eine spirituelle Schuld, wenn du nicht lebst, wenn du keine Ahnung hast, warum du eigentlich hier bist. Darum solltest du dich kümmern und die toten Dinge, die du von den Religionen gelernt hast, dir bewusst machen. Egal, welche Religion es ist, es ist immer dieselbe Leier: Du bist schuldig, du bist ein Niemand, ein Nichts.

Aber du bist Gott, du bist göttlich. Das kannst du aber nicht herausfinden, wenn du dich schuldig fühlst. Das nennt man sogar Gotteslästerung.

Hör auf damit! Verstehe, wie das funktioniert und du wirst eine Menge Energie zurückbekommen. Es muss dir nur klar werden, dass das  künstliche Konzepte sind, kreiert worden sind, nicht Natur sind.

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