Kannst du dich nicht selbst lieben
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Heute geht es um das Thema Selbstliebe.

Warum können wir uns selbst nicht lieben? Was ist die Ursache?

Eine der wesentlichsten Ursache sind die Religionen. Die Religionen haben dich zum Sünder gemacht, sie haben dich gelehrt, dass du dich hassen sollst, weil du ein Sünder bist, nicht ok bist und sie haben dich gelehrt, dass du andere lieben sollst. Du sollst nicht dich selber lieben, das ist nicht in Ordnung. Es ist besser, du liebst den anderen. Du brauchst die Liebe für die anderen.  Damit haben die Religionen einen Grundstein des Hasses gelegt. Du hast nicht gelernt, dich zu lieben, sondern du hast gelernt, dich zu hassen, weil du nicht ok bist.

Es ist oft so, dass wir sagen, dass die Liebe wichtig ist. Das ist so, als würdest du sagen, dass die Blume wichtig ist, aber vergisst, dass darunter Wurzeln sind und es ist wichtig, dass die Wurzeln beachtet werden. Du musst bei den Wurzeln anfangen. Du kannst nicht bei der Blume oben anfangen. Die Blume ist erst eine Folge der Wurzeln. Also musst du dich um die Wurzel kümmern. Die Wurzel heißt, dich selber lieben. Wenn du das nicht kannst, kannst du auch nicht lieben. Das wird nie stattfinden.

Wir haben das natürlich auch alles von unseren Eltern gelernt: Kümmere dich nicht um dich selbst, kümmere dich um den anderen, liebe den anderen, liebe nicht dich, nimm dich zurück, denk nicht an dich, das ist egoistisch, das ist nicht in Ordnung. So ist es uns immer ergangen.

Wir müssen verstehen, dass Liebe so etwas wie eine Nahrung ist.

Wir haben einen Ätherkörper und dieser Ätherkörper braucht als Nahrung Liebe, damit er zufrieden und genährt ist. Er ernährt sich von Liebe. Wenn du ihm diese Liebe nicht gibst, dann verkümmert er. Dann verkümmert auch deine Lust am Leben, deine Wünsche, deine Sehnsüchte. Das Leben, das du leben willst, das wird nicht mehr da sein. Wenn du nicht lieben kannst, vergeht dir auch die Lust am Leben. Du wirst eher drauf aus sein, dass du geliebt wirst. Du schaust eher auf die anderen als auf dich selbst.

Wir lernen, unter Bedingungen zu lieben. Das heißt, dass du sagst, dass du das oder jenes liebst. Ich liebe dich, wenn du so und so bist. Ich liebe den, weil er so und so ist. Wenn der andere diese Eigenschaften hat, dann kannst du ihn lieben. Aber das ist absurd. Liebe ist nicht abhängig von irgendjemandem oder irgendetwas, sondern Liebe hat damit zu tun, ob du ein liebender Mensch bist.

Was heißt das jetzt? Das heißt, wenn du meine Bedingungen erfüllst, liebe ich dich. Das ist absurd. Hallo! Dann liebst du nicht. Du kannst ja nicht hergehen und sagen, wie z.B. beim Atem, wo du ja den ganzen Tag atmen musst, dass du nur 22 Stunden atmen willst und 2 Stunden atmest du nicht, weil in diesen 2 Stunden die Bedingungen für die Liebe nicht da sind. Hallo, was hat das denn mit Liebe zu tun? Es wird eher umgekehrt sein, dass du von den 24 Stunden nur 5 min. liebst, denn da kommt der Mensch bei der Türe herein, den du gerne magst.

Jetzt sagst du, dass du liebst. Aber du liebst nicht. Du stellst Bedingungen. Liebe ist, wenn du immer liebst. Liebe ist eine Qualität des Seins und nicht, wenn Bedingungen erfüllt sind. Durch diese Bedingungen ist deine Liebe nur eine Scheinliebe. Das ist keine Liebe, wenn du sagst: Ok, du bist heute ganz lieb und ich bin heute gut drauf, deshalb liebe ich dich. Das wäre so, als würdest du nur atmen, wenn bestimmte Bedingungen da sind und die andere Zeit atmest du nicht. Das passt einfach nicht.

Du musst immer atmen! Wenn du lebst, musst du atmen. Dein ätherischer Körper braucht 24 Stunden Nahrung. Liebe ist entweder da oder sie ist nicht da. Wir tun immer so, als könnten wir lieben, würden wir lieben. Das stimmt aber nicht.

Wir brauchen ja nur die Welt überprüfen. Wenn es wirklich stimmen würde, dass wir so liebevolle Menschen sind, unseren Partner lieben, unsere Familie lieben, den Nachbar lieben, dann frag ich mich, woher die Kriege alle kommen. Woher kommen die Kriege, woher kommt die Gewalt auf dieser Erde. Warum ist nicht Frieden, wenn wir doch so lieben. Wenn wir wirklich lieben würden, wäre Frieden auf dieser Erde. Aber das tun wir nicht.

Der Beginn ist die Wurzel. Du musst auf die Wurzel schauen und die Wurzel bist du selber. Du hast aber etwas ganz Dummes gelernt. Du hast nicht gelernt zu lieben, sondern du hast geschaut, wie du geliebt wirst. Da ist die Wurzel allen Übels.

Das heißt, wir sind drauf aus, dass wir geliebt werden, etwas bekommen. Wir sagen zwar auch, dass wir etwas geben müssen, weil wir ja auch die anderen lieben. Woher kommt dann aber diese verrückte Welt, in der wir leben? Da ist nichts, was du wirklich gibst oder bekommst und das, was du gibst, ist falsch. Das ist pseudo und wenn du jetzt in der Pseudoidee drinnen bist, dann wirst du zu dir selber sagen, zu der Wurzel von allem, dass du dich selber schon magst.

Die Wahrheit ist, dass du eine Menge von Bedingungen hast für dich selber. Bedingungen, unter denen du dich lieben wirst. Das ist sehr schwierig, denn Menschen sagen, dass sie sich lieben, wenn es ihnen gut geht, wenn sie in den Spiegel schauen und finden, dass sie gut ausschauen. Das heißt, wenn du dich magst, wenn du etwas gemacht hast, was du unterschreiben kannst. Aber es gibt ja 1000 Dinge, die du nicht unterschreiben kannst, die du nicht ok findest. Das heißt, du hast Bedingungen in deiner Liebe, Bedingungen für dich, wie du sein musst.

Eines kannst du dir sicher sein: Mit Liebe hat das gar nichts zu tun.

Du musst anfangen, dich selber zu lieben und zwar in allen Bereichen deines Lebens. Liebe muss von dir ausgehen, du darfst sie nicht an irgendwas festmachen. Das wäre so, als wenn du deinen Atem einstellen würdest. Dann kannst du nicht leben, du musst immer atmen. Liebe muss immer da sein, du musst immer diese Liebe geben. Das heißt, du musst diese Liebe sein, damit du sie ausstrahlst, damit du sie spüren, damit du sie fühlen kannst und das ist keine falsche Blume, das ist keine Plastikblume.

Wenn wir uns nicht um uns selber kümmern, um die Wurzeln, dann wird die Blume vertrocknen und du wirst merken, dass sie nicht echt ist. Da du aber gefordert bist zu lieben, man erwartet von dir, dass du dich liebst, dass du andere liebst, wirst du dir statt echten Blumen, die sind ja eingegangen, Plastikblumen kaufen. Du wirst sie aufstellen und sagen, dass du ja eine Menge Blumen hast. Aber es sind Plastikblumen, sie sind nicht lebendig und sie werden den anderen und auch dir keine Freude machen.

Das ist ein Pseudo. Du tust so, als würdest du dich selber mögen, als würdest du andere mögen.

Hör auf damit! Beginn dich selber zu akzeptieren so wie du bist.

Vielleicht hast du dich noch nie gestreichelt, noch nie deinen Arm gehalten, vielleicht hast du dich noch nie berührt, noch nie deine Hände angeschaut, sie akzeptiert so wie sie sind.

Du musst bei deinem Körper anfangen. Der Körper ist der Anfang von allem. Beginne deinen Körper zu respektieren so wie er ist, so wie er jetzt nach deinen jahrelangen Behandlungen ist.

Dein Körper kann nichts dafür. Dein Körper folgt deiner Psyche, er folgt dir schon seit Jahren und du bist nicht immer nett zu ihm gewesen.

Wenn vielleicht eine Zehe schief wächst und das Knie tut weh, dann hasst du ihn vielleicht, weil er dir weh tut. Du hast sicher damit zu tun, wie dein Körper ist und wie er sich anfühlt. Aber du machst ihn schuldig. Statt dessen könntest du ihm jetzt sagen, dass es ok ist. Es ist jetzt so wie er ist. „Ich habe jetzt einen Schmerz und ich bin mit dir, ich bin nicht gegen dich.“

Einmal wirst du dich in den Spiegel schauen und feststellen, dass du jetzt gut ausschaust und an einem anderen Tag wirst du dich in den Spiegel schauen und es wird dir nichts an dir gefallen und du bist komisch drauf und du magst dich so überhaupt nicht. Dann stellst du Bedingungen. Du hörst einfach auf zu atmen. Dann gehst du ein, dann stirbst du. Die Liebe geht ein und dein Leben verschwindet aus dir.

Der Ätherkörper ist sehr wesentlich zum leben. Das sind deine Wünsche, deine Sehnsüchte, die Dinge, die du verwirklichst, das ist das, was du liebst, die Liebe, die du ausstrahlst. Du bist einverstanden mit diesem Leben. Das ist sehr, sehr wesentlich. Dieser Körper stirbt, wenn er nicht genährt wird. Dann weicht das Leben aus dir, dann bist du ein Roboter, dann funktionierst du nur in der Birne und die Birne hat Bedingungen.

Sie sagt dir, dass du dich nur so und so lieben kannst, dass du den anderen nur unter bestimmten Bedingungen lieben kannst. Wenn er nicht so ist, liebst du ihn nicht.

Was ist das für eine Liebe? Das ist keine Liebe, das ist ein Geschäft.

Hör auf mit dem Geschäft und fang an zu lieben und zwar zuerst einmal dich selber. Wie kannst du einen anderen lieben, wenn du dich selbst nicht liebst? Wenn du deinen Körper nicht akzeptierst, wie kannst du einen anderen akzeptieren?

Fang mit dem Körper an, fang mit einem Charakterzug an, den du hast. Sag, dass es ok ist, wie auch immer du zu diesem Charakterzug gekommen bist. Du hast das irgendwann einmal entschieden,  das in deinem Leben so geformt, dass du diesen Charakterzug hast, denn er ist jetzt da. Sag zu ihm, dass du ein Nörgler bist. Ok. Ich versteh das und ich kann mich als diesen Nörgler umarmen, mich dafür umarmen, dass ich recht haben muss, dass ich ein bisschen schwer gehen kann. Ok., ich bin auf deiner Seite. Es ist in Ordnung, wie du jetzt gehst, wie du tust, wie du dich fühlst. Ich liebe dich Körper. Ich liebe diese Person, die ich da im Spiegel sehe.

Da wird dein ätherischer Körper gelabt. Er nährt sich von dieser Liebe. Sowie dein physischer Körper sich von Nahrung ernährt, ernährt sich der ätherische Körper von Liebe. Wenn dein Ätherkörper satt ist, richtig satt ist, dann hast du ein Geschenk. Dann kann er über sich selbst hinauswachsen. Das heißt, dass du ein Mensch geworden bist, der liebt.

Du bist zur Liebe selber geworden. Das ist ein permanentes Geben an diese Welt, diesen Moment, dein Leben, jetzt. Der Ätherkörper, der gelabt ist, der voll ist, der hat etwas zu geben. Der hat keine Bedingungen.

Wenn du aber dem folgst, was du gelernt hast, dass du dich zurücknehmen musst, dass du der Letzte bist, dass es nicht auf dich ankommt, dann wirst du dich hassen. Dein Ätherkörper wird verhungern. Dann hältst du dich an allen Dingen im Leben fest, von denen du dir in deinem Kopf vorstellst, dass dich das befriedigen könnte. Aber das wird dich nie befriedigen.

Wenn der Ätherkörper gestorben ist, wenn er nicht genährt wird, gibt es nichts auf der Welt, was dich jemals befriedigen wird.

Deshalb hör mit dem auf, was du gelernt hast, was die Religionen dich gelehrt haben, dass du dich zurücksetzen musst, dass du der Letzte bist und alle anderen wichtiger sind, dass du für alle anderen da sein musst, aber nicht für dich selber.

Sei für dich selber da, nimm dich in den Arm, nähre deinen Ätherkörper und dein Ätherkörper wird voll sein und irgendwann einmal kannst du das gar nicht mehr halten. Dann brauchst du dich nicht mehr bemühen, dich zu lieben, er wird einfach übergehen. Es wird soviel da sein, dass für alle etwas da ist und es wird keine Bedingungen mehr geben.

Das wünsche ich dir von ganzem Herzen.

Was ist Liebe wirklich? | Sich selbst lieben

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