Mit jedem nur möglichen Risiko, das tun, wofür wir wirklich brennen

Kennst du das auch? Du stehst morgens auf und ertappst dich bei dem Gedanken, wie langweilig dein Leben geworden ist. Du verspürst keinen Reiz mehr und es ist einfach fad geworden, weil jeder Tag im Großen und Ganzen ähnlich abläuft. Mit diesem Problem stehst du nicht alleine da. Viele Menschen befinden sich in ihrem Container, im Container des „sicheren“ (aber langweiligen) Lebens. Woher kommt es, dass wir uns in so einem Container befinden und wieso ist es ein Wagnis bzw. ein Risiko, da raus zu gehen?

Um diese Fragen beantworten zu können, müssen wir etwas tiefer hinschauen und verstehen, dass wir göttliches Bewusstsein sind. Das Problem dabei ist nur, dass wir das in der Form unseres Körpers schnell vergessen, weil unsere Aufmerksamkeit genau auf diese Form gerichtet ist. Wir haben einen Überlebensmechanismus, der sicher stellt, dass wir uns der Umgebung anpassen und am besten alles „richtig“ machen, wodurch das Leben zwar „sicher“, aber auch langweilig und anstrengend wird. Das machen wir alles nur, damit wir nicht in den „roten Bereich“ der unangenehmen Gefühle kommen, die wir nicht zulassen wollen.

Satsang mit Yod beim One Spirit Festival im Mai 2016 

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Der Container unseres „sicheren“ (aber langweiligen) Lebens

In diesem Container geht es nur um eines: um die Sicherheit. Am besten, kein Wagnis oder Risiko eingehen. Wir gestalten unser Leben so, dass es sicher, vorhersehbar und kalkulierbar ist. Doch genau das bringt Langweile und auf längere Sicht auch die Depression mit sich. Wir vegetieren in der Kiste unserer Persönlichkeit und es gibt keine Spur von einem Leben voller Lebendigkeit.

Ein Tag ohne Wagnis ist ein verlorener Tag

Wenn du in deinem Leben nie ein Wagnis eingehst, dann schleicht sich die Langeweile ein und alles wird fad. Es ist ein Risiko, die Sicherheit des Containers zu verlassen. Dazu ist Mut erforderlich. Den Mut zu haben, in den Raum des unbegrenzten Bewusstseins zu gehen, der uns momentan unbekannt erscheint, obwohl wir dieses Bewusstsein sind. Wir haben Angst davor, das Unbekannte in unser Leben hinein zu nehmen, Mut zu haben, unseren Impulsen zu folgen und sich der Angst der Ablehnung zu stellen. Das Leben ist absolut unsicher und ein Wagnis, doch ohne dieses Wagnis ist kein wirkliches Leben möglich. Lebendigkeit taucht auf, wenn du ein Risiko eingehst und etwas machst, was du nicht kennst. Wir spüren dann das Leben in unserem Körper pulsieren, wenn wir trotz der Angst ein Risiko eingehen.

Lass die Ausrede „es ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt“ nicht gelten. Es ist ein Risiko, nicht zu denken, sondern einfach nur zu spüren. Wir sind schon immer das unbegrenzte Bewusstsein, aber das muss erst erkannt und erfahren werden. Dazu müssen wir jedes Mal wieder den Mut aufbringen, das Neue und Risikoreiche zu tun, bis die alten Gewohnheiten verschwinden. Es geht darum, den Mut zu haben, egal, was dabei herauskommt, aber auch die Geduld aufzubringen, bis sich das neue, risikoreiche Verhalten durchsetzt.

Für den Verstand ist es völlig absurd, ein Risiko einzugehen. Doch das neue Zeitalter braucht unseren Mut und unsere Risikobereitschaft, um nach Hause zu kommen. Ohne ein Wagnis einzugehen, ist keine Spiritualität möglich. Es geht darum, immer wieder das nächste, größere Risiko einzugehen, ganz egal, wie oft man auf die Schnauze fällt, denn:

Es macht nichts!

Nur so ist Lebendigkeit und Erleuchtung möglich.

Mach mit jedem nur möglichen Wagnis das, wofür du wirklich brennst!

Satsang mit Yod findest du hier: ➡SATSANG⬅ Weitere Videos findest du hier: ➡YouTube

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