Warum Selbstliebe sexy macht
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Diesmal wieder aus Teneriffa. Wir haben letztes Mal ja über Selbstliebe gesprochen.

Jetzt haben wir wieder einen ähnlichen Titel.

Selbstliebe macht sexy. Es ist so, dass das, was du liebst, etwas von dir hat.

Ich habe einmal ein Gerät gehabt, das Emanationen gemessen hat. Emanere heißt: aus der Hand heraus. Das heißt: Wenn man jemanden berührt und man liebt ihn, kann man das spüren. Ein sensitiver Mensch spürt das.

Das Erstaunliche war, dass man das auch messen kann. Es ist interessant, dass etwas, was du liebst, was du magst, die Emanation von dir drauf hat.

Wir haben dann Experimente gemacht und es hat bei dem Menschen angezeigt, der gesagt hat, dass das der Gegenstand ist, den er mag. Das kann z.B. auch ein Raum sein, den man liebt.

Was mich so fasziniert hat, war, dass der Raum selber diese Liebe trägt, als würde das an diesem Raum kleben wie eine Ausstrahlung. Das kennt man ja auch bei Kirchen z.B. Die haben eine Ausstrahlung. Das heißt, das Gedankengut, das da hineingelegt wurde, ist in den Formen drin. Wenn du jetzt sagst: “Das ist mein Taschenmesser und das habe ich so gerne, dann hat das die Emanation, eine Prägung, von dir drauf. Das Erstaunliche war, dass das Gerät das auch noch angezeigt hat, es gemessen hat. Es war unglaublich. Wir haben auf Parkplätzen ein Auto von jemandem gesucht. Das war ein VW und damals gab es ja sehr viele VW`s und auf diesem Parkplatz waren hunderte davon. Mit dem Gerät haben wir herausgefunden, welches sein VW ist, denn dieser VW hat seine Schwingung getragen und zwar die Schwingung von ich liebe es, ich mag das. Das ist eine sehr, sehr starke Schwingung.

Wenn du dich jetzt also selber magst, dann ist es wirklich so, dass andere Menschen auf dich reagieren. Das heißt, wenn du deine Brust, deine Ohren, deine Hände, deine Füße, deine Gestalt usw. an dir liebst oder gut findest, dann wird das eine Ausstrahlung haben. Das heißt, dass dort etwas drauf ist. Das ist wie ein Signal, als würde man jemanden deuten „Hallo, hier“. Der andere spürt das. Ich habe ja oft Frauen in den Kursen gesehen, die z.B. ihre Brust nicht mochten. Kein Mensch hat diese Brust angeschaut, kein Mensch hat auf diese Frau reagiert, weil sie etwas von negativ, will ich nicht, ausgestrahlt hat.

Da wird dann auch keiner kommen. Es wird dich niemand sehen. Wenn du einen Körperteil nicht magst, dann passiert folgendes: Wenn jemand diesen Körperteil berühren will oder berührt, dann wirst du zurückschrecken oder auf Abwehr gehen. Du willst nicht, dass dich dort jemand berührt. Warum? Weil du es selber nicht haben kannst, weil du diesen Körperteil nicht magst. Es geht nicht, dass ein anderer das mag, das fühlt sich total komisch für dich an.

Wenn du aber jetzt beginnst, deinen Körper zu lieben, dich selber zu lieben und das heißt ja auch, deine Eigenschaften zu lieben, auch zu lieben, wenn du Fehler machst, deinem Körper etwas Gutes gönnst, dass du ihn schön findest, auch wenn er nicht so toll zu sein scheint, aber dankbar bist, dass du diesen Körper hast, dann verändert sich deine Ausstrahlung.

Wenn du deinen Körper nicht magst, dann hast du dir das ausgesucht. Du kriegst nicht irgendetwas in deinem Leben, was du dir nicht ausgesucht hast, wo du deine Aufmerksamkeit nicht hingegeben hast, bevor du hierher gekommen bist.

Man ist oft sehr unglücklich damit und sagt, dass man das ja so gelernt hat und dir niemand gezeigt hat, du das nie gehört hast, deine Mutter sich auch nicht mochte und dein Vater seinen Körper total vernachlässigt hat und du da überhaupt keine Realität dazu hast.

Bitte bleib dort nicht hängen. Wenn du dir ausgesucht hast, dass du dich selber nicht liebst, dann solltest du bitte nicht so sterben. Du hast dir das deshalb so ausgesucht, damit das Negative eine Daseinsberechtigung hat, denn nur wenn du negativ bist, kannst du das Positive sehen. Deswegen ist die Welt so negativ, deswegen passiert soviel auf der Welt, deswegen entwerten sich Menschen, deswegen haben mehr oder minder alle Menschen Angst.

Sie versuchen immer wieder, diese Angst loszuwerden, damit sie sich nicht so abgetrennt fühlen, damit sie ein Gefühl von dieser Weite bekommen. Menschen haben ein Gefühl von Enge, sie haben das Gefühl, dass ihnen etwas fehlt, sie fühlen sich minderwertig, nicht ok zu sein.

Das haben wir alle. Jeder hat das. Der eine hat es in Bezug auf den Körper, der andere auf seine Umgebung, auf sein Denken, auf sein Fühlen, was immer er tut.

Es ist halt noch nicht die Ganzheit, von der du kommst. Du bist getrennt von der Ganzheit, aber du solltest nicht getrennt bleiben. Die Aufgabe in deinem Leben ist, dass du wieder zurückfindest. Das bedeutet, dass du dich eigentlich nicht ausreden solltest, dass du das nie gelernt hast, das halt so ist, du halt so bist. Das ist eine billige Ausrede.

Du darfst nicht in dieser Negativität bleiben. Wenn du da drinnen bleibst, hast du das Leben versäumt, dann hast du es nicht genützt. Die Welt ist nicht negativ, wir haben uns das so ausgesucht, so denken wir, so fühlen wir und so ziehen wir das in unser Leben. So sind unsere Überzeugungen und diese Überzeugungen bestimmen, was in unserem Leben passiert und da werden genau diese negativen Dinge, die wir in uns fühlen, von denen wir überzeugt sind, in unserem Leben auftreten.

Genau das ist der Punkt. Wenn du negativ mit dir selber bist, dann ziehst du anhand dieser Überzeugung, dass du nicht ok bist, Menschen an, die dich nicht ok finden.

Dadurch wirst du die Bestätigung haben, dass es wirklich so ist, dass du wirklich nicht ok bist, wirklich minderwertig bist. In Wahrheit ist es nur eine Überzeugung, die du hast. Eine der schlimmsten Überzeugungen ist halt, dass du nicht in Ordnung bist, dass es dir nicht gebührt, dass man dich liebt. Das haben wir leider als Kinder so mitgekriegt.

Bitte lass das nicht zu. Ich möchte dir raten, mit dieser Einstellung nicht zu sterben.

Das heißt, dass du daran arbeiten müsstest, dass du entdeckst, was du schön an dir findest, was du magst.

Liebe ist immer sexy. Liebe zieht Leute an. Wenn du selber ein Liebender bist, dann kommen liebende Leute auf dich zu, Liebe kommt auf dich zu und du denkst dir, wieso das jetzt so ist, denn früher war das nicht so. Jetzt plötzlich kommt dir soviel Liebe entgegen. Du kannst das gar nicht wirklich reinlassen. Du bist total  überrascht.

Du musst schon etwas verändern, damit das passiert.

Mach vielleicht eins. Nimm dir eine oder eine halbe Stunde Zeit wenn du in die Dusche oder ins Bad gehst, dich pflegst oder was immer du tust.

Jetzt beginne, dir in dieser halben Stunde nur Komplimente zu machen. Ausschließlich! Nichts anderes! Und zwar laut!

Das ist so, als würdest du mit jemandem zusammen sein und dieser Jemand bist aber du. Du sprichst mit dir. Du sagst z.B.: „Weißt du, was mir an dir gut gefällt? Ich gehe heute mit dir aus und du hast so schöne Beine. Die gefallen mir irgendwie, weil sie  so ebenmäßig sind. Da ist zwar irgendetwas nicht so in Ordnung wegen der Krampfader da unten, aber es ist ok. Ich liebe dich auch mit der Krampfader. Alles gut.

Das heißt, du machst dir jetzt lauter Komplimente eine halbe Stunde lang. Du wirst dich wundern, was passiert.

Wenn du das Ganze noch verstärken willst, dann gehst du her und nimmst deinen Namen, sprichst dich mit deinem Namen an. „Peter, ich freu mich so, dass ich jetzt mit dir in der Dusche steh. Du bist ein Mensch, der auch genießen kann, der spüren kann, wenn das heiße Wasser über seinen Körper fließt. Ich freu mich, dass du das kannst. Eigentlich mag ich das ja sehr gerne, auch wenn du manchmal denkst, dass das nicht so ist, dass du dich manchmal ein bisschen komisch fühlst und du das manchmal nicht kannst.

Ich mag es einfach an dir, wenn du etwas nicht kannst und dazu stehst. Steh einfach dazu. Ich steh zu dir. Mir gefällt das. Ich sehe keinen Fehler an dir, wenn du manchmal etwas nicht kannst. Macht nichts, ist nicht so tragisch.

Mach das eine halbe Stunde lang. Du kannst du natürlich auch deine Geschlechtsorgane miteinbeziehen. Das ist sehr sehr wichtig, denn du wirst es nicht aushalten, wenn jemand dich dort berührt und du magst diesen Teil an dir nicht. Mach dir einmal Komplimente, schau einmal hin, sei einmal dankbar, dass dein Körper, deine Geschlechtsorgane dich so lange begleitet und dir auch soviel Freude gemacht haben.

Du musst dir jetzt etwas einfallen lassen. Natürlich fällt einem das nicht so ganz leicht, weil du das ja nie gemacht hast. Du hast ja immer gehört, dass du nicht in Ordnung bist. Schau doch, wie du ausschaust, das macht man überhaupt nicht. Wir haben doch soviel in Richtung Sexualität gelernt, was man alles nicht darf, was man nicht fühlen darf. Ich liebe das auch an dir, dass du manchmal nicht so „brav“ warst, dass du so sexy bist und manchmal wo hinschaust. Das ist in Ordnung, ist gut.

Alles, was du mit deiner Liebe sozusagen überziehst. Dort wo du Liebe hingibst, gibt es einen Hall, es hallt auf dich zurück. Dieser Hall ist das, was ich mit diesem Titel gemeint habe: Wenn du liebst, ist es sexy. Unsere ganze Natur ist sexuell. Du kommst aus der Sexualität. Du wirst durch Sexualität gemacht, deine Ideen, deine Kreativität ist alles Sexualität. Alle Blumen, die blühen, sind sexuell, sie senden Signale aus, sie riechen, sie duften. Es gibt Geräusche durch einen Vogelschrei. Das ist alles sexueller Natur. Das ist sehr wichtig.

Wenn du dich magst und wenn du das magst, was du machst, immer mehr und dazu gehört auch, dass du dir Komplimente machst, denn du hast genau das Gegenteil kennengelernt, du hast nie Komplimente gekriegt, dann wird sich etwas verändern.

Wenn du dir Komplimente machst und sagst, dass du das schön, toll findest, dass du da so dahinter bist und nicht gleich aufgibst, auch wenn es manchmal schief geht, das liebe ich an dir. Das mag ich. Das mag ich wirklich!

Probier das einmal. Diese Liebe ist ja ganz tief drinnen Sexualität.

Sexualität sind 2 Pole, ist plus und minus. Ohne Minuspol gibt es keinen Pluspol und dazwischen gibt es keine Ladung. Diese Ladung ist Leben oder Sexualität. Du darfst das nicht falsch verstehen. Diese sexuelle Ladung ist Lebendigkeit. Und leben ist Sexualität, ganz tief drinnen, alles kommt aus dieser Sexualität.

Deswegen würde ich das an deiner Stelle nicht verabscheuen, sondern genau das Gegenteil einmal tun. Nicht das wiederholen, was dir die Kirche gesagt hat, die Eltern sagen, die Gesellschaft sagt, sondern fühl einmal selber, ob das wirklich schlecht ist, ob das nicht doch schön ist, was du in dir fühlst, wenn du dran denkst oder wenn du es tust, wenn du jemanden umarmst oder jemanden berührst oder wenn du dich selber berührst. Das macht weich und warm wenn du dich selber berührst und dir diese Liebe und diese Achtung gibst und dich nicht verurteilst so wie immer.

Mit sexy meine ich, dass andere genau das lieben werden, was du an dir liebst. Sie werden wie ein Magnet angezogen werden.

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