Werde dein eigener Therapeut
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Während einer Sitzung bei einem Therapeuten wurde mir klar, dass ich ein Seminar für Therapeuten machen möchte, weil die meisten Therapeuten durch die Dinge, die sie lehren, gar nicht durchgegangen sind. Ohne eigene Erfahrung kann man aber niemandem helfen.

Um ein guter Therapeut zu sein, musst du durch die Hölle gegangen sein. Dann kennst du alle Tricks, natürlich auch die deines Klienten und nur dann weißt du, was zu tun ist.

Wie kann ich jemanden helfen, der z.B. einen Missbrauch als Kind erlitten hat. Wenn du selber noch nie durch einen Missbrauch gegangen bist, hast du keine Ahnung von Missbrauch. Du kannst es zwar lesen oder auswendig lernen, aber das hilft nicht. Nur ein authentischer Therapeut kann dir helfen.

Die Frage stellte sich dann, wie man es machen kann, dass ein schon fertiger Therapeut einen Kurs macht.

Ich habe ihnen dann aufgezählt, was alles nicht funktioniert, wenn sie selber nicht durchgegangen sind usw. Wenn man nicht die eigene Erfahrung hat, kannst du nicht helfen, das ist alles Blödsinn. Du musst die Erfahrung haben, du musst durch die Hölle gegangen sein, dann bist du ein guter Therapeut.

Ein schlechter Therapeut ist ein angeblich guter Therapeut, der so tut, als würde alles passen. Das ist kein guter Therapeut.

Ein guter Therapeut muss ein Schlitzohr sein, er muss alle Tricks kennen, denn er muss ja auch die Tricks von demjenigen sehen, der da vor ihm ist. Nur dann kann er es durchschauen und dann weiß er, was zu tun ist.

Ich habe schon Therapeuten gehabt, die den Kurs abgebrochen haben, weil sie z.B. keine Erfahrung mit Aggression hatten und die eigenen Aggressionen nicht aushalten konnten.

Damals habe ich einen Kurs für fertige Therapeuten kreiert, wie man sich als Therapeut selber helfen kann. Der Therapeut, wie er ist, trägt nämlich am meisten dazu bei, dass er helfen kann, nicht die Therapie selber. Das Charisma des Therapeuten sagt mehr aus als die Therapie selber.

Jetzt komme ich eigentlich zum Thema:

Du kannst dein eigener Therapeut sein.

Als ich damals diesen Kurs für Therapeuten gehalten habe, waren die Teilnehmer restlos begeistert und dann kamen auch Leute, die keine Therapeuten waren und wollten an diesem Kurs auch teilnehmen. Ich war nach kurzer Überlegung einverstanden, denn sie könnten ja auch Therapeut für sich selber sein.

Wenn du weißt, wie es funktioniert und du hängst irgendwo, dann könntest du eigentlich der beste Therapeut für dich selber sein, weil du genau weißt, was du fühlst, wo du hängst und und und…

Wenn du dein eigener Therapeut bist, weißt du, was du willst. Du könntest begeistert und interessiert sein herauszufinden, wie du das machst, was fühlen ist. Dann schaust du, experimentierst damit und das ist spannend.

Genauso machen wir das jetzt auf der Biotiversity. Wir untersuchen das so lange, bis du herausfindest, wie es geht. Wenn du auf der einen Seite begeistert bist und weißt noch dazu, wie das ganze Leben funktioniert, dann gehst du da hinein. Man würde ja auch von einem Therapeuten erwarten, dass er begeistert ist und nicht dem Klienten Geschichten erzählt, was er zu machen hat usw…

Ich zeige euch auf, was das Leben eigentlich ist und du findest heraus, was du wirklich möchtest.

Jeder will natürlich glücklich sein, aber da gibt es so viele Fallen und die musst du kennen. Wenn du die Fallen kennst, dann weißt du auch, was zu tun ist. Es kann sein, dass du in eine andere Falle tappst und dann zeige ich dir, worauf du achtgeben musst. Dann wirst du in diese Falle nicht mehr gehen, sondern wirst selber wissen, dass das keinen Sinn macht.

Wir untersuchen, was dich im Leben glücklich macht und der Weg dahin ist eigentlich very easy. Du wirst das nicht gleich glauben, aber du musst das große Ganze im Sinn haben, sonst wirst du das nicht checken. Der Therapeut muss das im Blickfeld haben, er muss das große Ganze sehen, dann weiß er, wo du gerade stehst und kann dich dorthin führen, wo du hin willst.

Die große therapeutische Geschichte ist eigentlich relativ easy, nämlich: DENKEN, FÜHLEN, SEIN.

Das heißt, du musst zuerst einmal schauen, was jemand denkt, was dauernd in deinem Hirnkastl abläuft und das muss er in sein Bewusstsein bringen, sonst kann er nicht unterscheiden, was denken und was fühlen ist. Die meisten Menschen haben damit totale Probleme, auch Therapeuten übrigens. Ich denke, ich liebe dich oder ich denke, ich habe ein Gefühl, ist ein Furz. Gerade wenn du nicht denkst, hast du ein Gefühl und das musst du herausfinden, das musst du ausprobieren. Ein Buch darüber zu lesen, hilft nicht. Immer, wenn du eine Vorschrift in deinem Kopf hast, was du tun musst, ob das etwas bringt oder ob es nichts bringt, bist du am Holzweg.

So fangen wir an, aber irgendeinmal wirst du spontan das tun, was du fühlst und das ist immer das Richtige! Das hat mehr Gehalt und mehr Wahrheit als das, was du denkst. Denken kann man Vieles, man kann sich alles zusammenreimen, was man denken will. Die Frage ist nur, ob das stimmt.

Wir haben ein gutes Instrument, um festzustellen, wo du stehst und das ist der Körper. Der sagt dir ganz klar, wo du stehst. Wenn du denkst, sagt dir der Körper nicht sehr viel, weil denken nicht im Körper stattfindet. Aber Gefühle sind im Körper und über die Gefühle kann der Körper etwas wahrnehmen.

Das müssen wir lernen, denn das ist nicht so leicht. Das passiert in der Biotiversity. Macht es dich weit oder macht es dich eng oder steht es. Das sind die 3 Möglichkeiten, die du hast.

Eine ganz große Beobachtung ist: Wenn du richtig bist, wenn dein Weg der richtige ist, dann fühlst du die Energie sich ausdehnen. Wenn du zweifelst, nicht so genau weißt, was da los ist, dann steht die Energie, ist statisch. Wenn du etwas tust, was neu ist, was ein Risiko ist, dann wird die Energie weiter.

Das Allerwichtigste von der Ausbildung ist, dass du ein Gefühl kriegst, was für dich richtig ist, wo der nächste Schritt ist. Dann wirst du dich nicht mehr hinsetzen, um das mit jemanden herauszufinden, sondern du wirst selber merken, ob sich etwas gut anfühlt.

Dabei ist aber auch hier zu unterscheiden, ob das dein Kopf oder dein Herz oder dein Körper sagt. Der Körper lügt dich niemals an, der Kopf lügt dich dauernd an. Man kann sich ja alles Mögliche einreden. Wenn du nicht unterscheiden kannst, was der Kopf und was das Herz oder die Gefühle in dir sind, was das Männliche oder das Weibliche in dir ist, weißt du gar nichts.

Das wollte ich den Therapeuten näher bringen, dass sie wissen, was sie da machen können, ob sich etwas gut anfühlt oder nicht.

Es gibt nämlich ein Geheimnis in der Therapie, das heißt: 60 zu 40.

Du musst 60% bei dir sein und 40% bei deinem Klienten. Das heißt, du musst aufpassen, was in dir passiert. Die Therapeuten schauen ja immer, dass es dem Klienten gut geht und dass er Erkenntnisse hat. Vorsicht! Dann versäumst du dein Leben und willst dem Klienten helfen und in Wahrheit hilfst du ihm nicht. Was du selber nicht erlebt hast, kannst du nicht weitergeben.

Da ich Therapeuten immer weniger vertraut habe, habe ich versucht, mir selber zu helfen und das ist das, was ich weitergebe: Wie kannst du dir helfen, wie kannst du einem andern helfen, aber zuerst musst du dir helfen. Wenn du dir nicht helfen kannst, kannst du einem anderen auch nicht helfen.

Das hat mir und auch den Leuten gut gefallen, weil du unabhängig bist, weil du irgendwann einmal weißt, wie das Leben läuft. Dann bist du nicht mehr so anfällig für Zweifel. Wenn du die Dinge kennenlernst, bist du nicht mehr verzweifelt. Du kannst einmal ein Tief haben, aber du weißt, dass das Tief dazu gehört. Das Tief muss sein und wenn du durch das Tief durchgehst, schmeißt es dich auf der anderen Seite wieder hinaus. Auch eine Depression dauert nicht lange, vielleicht ein paar Tage. Wenn du eine Depression ein paar Tage zulässt, bist du draußen. Wenn du mit ihr kämpfst, bist du drinnen solange du willst. Das sind Prinzipien, die man kennen muss. Sonst musst du zu jemanden gehen und da ist die Frage, ob der den Trick, die Prinzipien überhaupt kennt.

Ich habe mir damals vorgenommen, dass ich meinen Leuten nur das Beste, alles, was funktioniert, beibringe. Das hat sich dann natürlich auch auf mich selber ausgewirkt und natürlich auch auf die Menschen, die dann kamen und vielleicht gesagt haben, dass sie ein bisschen in einer Geschichte festgesteckt sind, haben dann aber jemanden aus der Gruppe angerufen, der dann an etwas Wichtiges erinnert hat und plötzlich war alles wieder klar.

Es ist mir wichtig, dass Leute unabhängiger werden, denn es macht keinen Sinn, sie von der Therapie abhängig zu machen. Wenn du immer zum Therapeuten laufen musst, wenn dich etwas zwickt, dann ist das auch fad.

Ein guter Therapeut ist einer, der möchte, dass du ewig bei ihm bleibst, ein Meister ist einer, der dich wegschickt. Osho hat seine Leute immer wieder nach Hause geschickt, um das, was sie bei ihm gelernt hatten, in der ganz normalen Welt zu leben. Einmal ist es Zeit zu gehen.

Der Punkt ist, die Leute selbständig zu machen, damit sie sich selber helfen können, sonst hängst du am Therapeuten. Das ist weder für den Therapeuten noch für dich gut.

Es sind dann halt immer öfter auch Menschen gekommen, die keine Therapeuten waren und so wurde aus der Therapeutenausbildung die Biotiversity, die jetzt schon viele, viele Jahre läuft. Ich sehe, dass sich bei den Teilnehmern sehr viel verändert hat und sie sich selber helfen können. Die Biotiversity dauert 8 Wochen und ist gespickt mit Dingen, wie das Leben funktioniert.

Die Hauptgeschichte ist Authentizität, so fangen wir an. Du musst wissen, was authentisch sein bedeutet. Wir gehen da durch und schauen, was da überhaupt stimmt, was bildest du dir ein, was redest du und was stimmt. Das sind die Basics, die sind absolut wichtig, sonst machst du dir dauernd etwas vor und da wird nie etwas G`scheites draus. Das geht gar nicht.

Authentisch sein befreit dich, macht glücklich. „Wow, es stimmt, was ich sage! „

Mir geht es nicht gut. Punkt. Das fühlt sich gut an, weil du authentisch bist.

Wir nehmen ja immer Rücksicht auf die anderen, aber hier lernst du, authentisch zu sein. Es ist so, wie es in dir jetzt ist und wenn der andere beleidigt ist, dann muss er schauen, was seine Sache ist. Das macht halt sehr, sehr klar.

Das ist der erste Schritt, mit dem wir uns am Anfang beschäftigen. Da gibt es natürlich Techniken mit allem Möglichen, mit Atmung und Ausdrücken usw., damit du lebendig wirst.

Wenn du authentisch bist und sagst, so geht es mir jetzt, so bin ich gerade und dir rinnen die Tränen herunter, weil du so glücklich bist, dann ist das einfach wow. Auch wenn du jetzt noch nicht weißt, was dazu geführt hat, dass du glücklich bist, wirst du nach und nach eine Ahnung bekommen, wie es funktioniert.

Authentizität und das Stehen zu deinen Gefühlen macht happy, weil du auf dem Heimweg bist, zu dir nach Hause. Nach Hause heißt: in den Seinszustand.

Wir müssen uns nach und nach erarbeiten, dass du nichts kriegst, wenn du die Liebe beim anderen, im außen suchst. Du kannst ja auch gar nichts damit anfangen, weil du diese Liebe gar nicht halten kannst, nicht einmal 2 min., dann musst du schon wieder nachfragen, ob man dich liebt. Das geht nicht, das muss man alles lernen, alles begreifen.

Nach und nach, wenn du das alles begreifst, ehrlicher wirst, dann kannst du langsam deinen Focus woanders hinrichten.

Wo will ich eigentlich hin, was will ich eigentlich in meinem Leben, geht das nur von morgen bis übermorgen oder geht es bis zu meinem Tod?

Das ist sehr schwierig für manche Leute, weil sie natürlich nichts fühlen. Wenn ich die Teilnehmer das frage, haben die meisten keine Ahnung, was ihre Sehnsucht ist. Wenn du nie in deinem Körper etwas fühlen kannst, wenn du das nie gelernt hast, weil deine Eltern auch so waren, dann weißt du nicht, was das ist. Du weißt nicht einmal, was ein Glücksgefühl in deinem Körper ist. Wie kannst du sagen, was dich glücklich machen würde, wenn du ein Glücksgefühl in deinem Körper gar nicht orten kannst. Wenn du alles mit dem Kopf verarbeitest, hast du keine Chance.

All diese Dinge zu wissen, befähigt dich, das Richtige zum richtigen Zeitpunkt zu tun.

Wenn du einmal weißt, wie du dein Herz öffnen kannst, was ja eigentlich watscheneinfach ist, dass es im Leben immer um die Kontrolle geht, dass niemand sich auf etwas Unbekanntes einlassen will, was Risiken sind, dann hast du etwas Wesentliches erfahren. Das muss man ausprobieren. Über Risiken kann man reden, aber hock dich einmal hin und probier es einmal aus.

Im Seminar probieren wir es aus. Wir schauen, wie das funktioniert, was das mit dem Körper macht, wenn du etwas Neues probierst. Lernen kannst du nur, wenn du etwas Neues versuchst. Wenn du immer das Alte machst, kannst du nichts lernen. Dann wird es langweilig, denn das Leben will von dir, dass du etwas Neues machst, dass du dich in eine neue Richtung bewegst, in Richtung nach Hause. In deinem Zuhause, deinem Sein, dort kannst du glücklich sein, dort hast du den Frieden, die Freude, die Ekstase. Im Seinszustand sind alle tollen Eigenschaften vorhanden, nirgendwo anders.

Wenn du jetzt weißt, wie du dich langsam nähern kannst –  das geht ja nicht so schnell, du hast ja keinen Schalter, den du nur drücken musst, du musst ja erst mit den alten Geschichten aufhören und sehen, dass das ein Konzept von dir ist, dem du immer nachgibst und dem du in dir glaubst – das einmal in Frage stellst  und schaust, wie es sich anfühlt, dann näherst du dich langsam diesem Seinszustand.

Es gibt Momente und das passiert oft in der Biotiversity, wo jemand plötzlich in den Seinszustand kommt – das nennt man Satori – und dann sagt, wie toll das gewesen ist. Dort will er natürlich dann wieder hin und dann geht er in seine Birne und denkt darüber nach, was er tun muss, damit er dort wieder hinkommt. Ätsch! So kommst du  nicht mehr hin.

Jetzt müssen wir untersuchen, was das Kriterium ist, dass du dort wieder hinkommst. Du musst, wenn du den Seinszustand erreichen willst, Dinge loslassen, du musst aufhören zu denken, da musst du dein Herz öffnen. Du musst warten wie auf eine Braut, du weißt aber nicht, ob sie kommt. Wenn du keine Erwartungen hast, passiert es auf einmal wieder. Es hat Leute gegeben, die viele, viele Leben einen Zustand, den sie einmal gehabt haben, wiederhaben wollten.

Die wurschteln dann herum, aber es gibt ja ganz klare Kriterien: Was ist der Seinszustand, was ist das Denken, was ist das Fühlen. Dann muss man das ausprobieren, das musst du selber erfahren. Es gibt keine Anweisungen, wie du erleuchtet wirst. Das ist Unsinn. Es gibt kein Buch, wo du das nachlesen kannst. Du musst mit dem Drang aufhören, dorthin zu wollen.

Du kannst das nicht mit Glück und Seligkeit verbinden. Du musst das alles trennen, weil wir verschiedene Ebenen in uns haben und in den verschiedenen Ebenen erreichst du bestimmte Dinge. Mit der mentalen Ebene erreichst du sicher nicht den Seinszustand. Du erreichst auch sicher nicht mit der emotionalen Ebene den Seinszustand, aber mit der Seinsebene bist du ganz schnell im Seinszustand.

Frage: Wie mach ich das?

Das ist die Untersuchung, das ist nicht nur eine Eintagsfliege, sondern anhand dessen, was wir untersuchen, finden wir heraus, wie es funktioniert. Und du weißt, dass es nur so funktioniert und nicht ein bisschen anders. Wenn es dir dann gelingt, dann weißt du genau, was das Kriterium war. Da hast du nicht hineingedrückt, nicht irgendetwas gemacht, da war keine Erwartung da und in diesem Moment kommt das Göttliche zu dir.

In der Bibel steht: Du sollst dir kein Bildnis machen.

Als denkender, fühlender Mensch machst du dir natürlich Bilder davon, wie Gott aussieht. Wahrscheinlich wie dein Papa. Gott ist nur im Seinszustand zu erfahren, nicht in deinem Denken oder Fühlen. Das geht nicht.

Das sind alles Dinge, die man lernen kann, die man durchmachen kann. In der Biotiversity gehen wir durch diese Sachen durch. Wir gehen durch Beziehung, durch Atmung, durch Bodywork, durch Energiearbeit und wir gehen durch den Tod. Das ist eine ganz große Sache und wir haben richtig Schiss davor. Das schauen wir uns einmal an und dann hast du etwas zu sagen.

Wir hatten einen Teilnehmer, der die Bio 3x gemacht hat. Der hat gesagt, kurz bevor er am Sterbebett lag, dass er so dankbar ist, dass er die Bio gemacht hat. Er hatte 3x den Tod erlebt und dieses Mal war er real. Er hatte das 3x erlebt und wusste, worauf es ankam. Er hat zum richtigen Zeitpunkt Dinge zugelassen.

Da gibt es ja verschiedene Phasen, wo man sich wehrt, einfach nicht hinschauen will und nicht versteht, warum es ausgerechnet dich trifft. Er hat diese Phasen natürlich gemerkt und ist da durchgegangen. Er hat mich dann angerufen und gesagt, dass es ein Wahnsinn ist, dass er jetzt gerade wieder im Protest ist und nicht versteht, warum es gerade ihn trifft und warum dies und warum das jetzt stattfindet. Er hat am Schluss durch seine Arbeit mit dem Tod seine Dankbarkeit ausgedrückt, dass er das gemacht hat. Er ist still und weit in den Tod gegangen, hat seiner Freundin den Ring zurückgegeben, hat sich verabschiedet und fertig. Es war total schön, was da mit ihm passiert ist. Er erspart sich sicher viele Dinge, weil er die nicht mehr braucht.

Das sind die großen Dinge, die uns im Leben erwischen: Beziehungen, die Geschichte mit den Eltern, Schmerzen und und und . Wir schauen uns an, wie du programmiert wurdest, welcher Typ du bist, wie du funktionierst, wie du es ganz speziell machst, dass du in Sicherheit bist. Da hat jeder Mensch eine andere Art und Weise. Die solltest du kennen, denn wenn du das kennst, dann kannst du sehen, dass du vielleicht gerade jetzt dein Leben, dein Fortschreiten verhinderst. Was ist zu tun und dann riskierst du es.“Ich kreiere jetzt etwas Neues.“ Dann riskierst du es und dann eröffnet sich etwas Unglaubliches. Auf einmal kannst du etwas, was du vorher nicht konntest.

Das ist jetzt der eigene Therapeut. Das ist die beste Ausbildung, die du auf der Welt kriegen kannst. Sie ist einmalig, die gibt es nur ein einziges Mal. Das ist so erarbeitet, dass du durch all diese Dinge durchgehen kannst, alles in eigener Erfahrung und das ist der Punkt, denn wenn du nicht selbst erfahren hast, wie das Leben funktioniert, kannst du es nicht lehren. Wer ist der Beste, dem du es lehren kannst: du selber. Etwas Besseres gibt es eigentlich nicht.

Jeder Therapeut hat so seine Geschichte und drückt herum, wie er dich dorthin bringen kann. Du weißt selber ganz genau, worum es geht. Du bist dein bester Therapeut. Einen besseren gibt es nicht. Du weißt ganz genau, wo deine Ängste sind, du weißt ganz genau, was du gerade denkst, was du fühlst und du weißt genau, wie das Ganze funktioniert. Das ist Wahnsinn, etwas Besseres kann dir nicht passieren.

Wir haben die Biotiversity natürlich immer wieder verbessert und jetzt steht sie wieder zur Verfügung und zwar Ende August.

Ich wünsche mir für jeden, dass er sich selber helfen kann, das lehre ich und ich bin nicht interessiert, das Leute mich dauernd anrufen. Ich helfe schon, aber es ist besser, du schaust dir das selber an, du musst das selber können.

Das befreit natürlich auch mich. Mich interessiert, dass du es kannst.

Schau, wie das Leben funktioniert, schau, wie du dich da einordnen kannst. Wenn du wirklich nicht klar kommst, werde ich dir gerne einen Tipp geben und wenn du die Ausbildung schon gemacht hast, dauert es dann max. 20 Sekunden und alles ist dir klar.

Im Leben brauchst du dann nichts mehr ausprobieren, denn dann weißt du es. Und wenn du dann noch den Mut hast, das nicht nur deinem Klienten zu sagen, sondern auch dir und machst, was immer halt ansteht, dann ist in 10 Minuten alles klar. Es funktioniert und dann kennst du den nächsten Schritt, der jetzt erforderlich ist.

Wenn du die Sache ausgedrückt hast, fragst du dich vielleicht, wie du dein Herz öffnen kannst. Wenn du glaubst, dass es vom Verhalten einer anderen Person abhängig ist, dann bist du am Holzweg. Es gibt nichts Einfacheres, als das Herz aufzumachen.

Weil du die Hinderungen kennst, gehst du einfach her und machst dein Herz auf.

Da ist nichts Großartiges zu tun und die nächste große Sache kann passieren.

Der Klient wird strahlend bei der Tür hinausgehen und das bist übrigens du, der gerade bei einem genialen Therapeuten war, einem Therapeuten, der dich in- und auswendig kennt, der genau das Richtige macht, genau das, was passt. Dann brauchst du niemanden, der an dir herumfummelt, dann kannst du dir selber helfen.

Eine Zeit lang wird es schon gut sein, Hilfe in Anspruch zu nehmen, aber nicht ewig. Wenn du es nicht selber untersuchst, kommst du nicht weiter. Nur wenn du das Prinzip kennst, weißt du etwas und nur dann kannst du dem anderen helfen und dir selber am Besten. Du wirst das Richtige machen.

So viele Prinzipien und so viele Techniken gibt es gar nicht. Es sind ein paar große Dinge, wie man sich helfen kann, wie die Techniken aufgebaut sind, was die Therapien sind. Die unterscheiden sich nur minimal. Wenn du weißt, was das Beste für dich ist, wo du am besten ansprichst, wo du dir am leichtesten helfen kannst, dann wirst du das machen und dann bist du draußen.

Biotiversity Fortbildung | Die Biotiversity macht dich lebendig

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