Wie zeigt sich Gott den Menschen? 2
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WIE ZEIGT SICH GOTT DEN MENSCHEN? – EIN FILM MIT YOD UDO KOLITSCHER

Es muss ja der liebe Gott irgendwo da draußen sein, ich bin ja nur der kleine Pimpf hier. Also, wenn du Gott irgendwo existierst, dann zeig dich bitte. Eines  Tages kommt das große Gewitter mit Blitz und Donner, der halbe Wald brennt und er sagt: „Danke, danke für das Zeichen. Jetzt weiß ich, dass du existierst.“ Es vergeht wieder einige Zeit und er zweifelt wieder und fragt sich, wo dieser Typ ist und sagt: „Bitte gib mir wieder ein Zeichen, dass du existierst. Die Sache ist total schwierig, denn du bist ja nicht sichtbar.“ Da kommt nach einiger Zeit plötzlich ein Sturm, ein Orkan, dass es nur so die Steine und Felsbrocken durch die Luft wirbelt und die Bäume ausreißt und er ist hin und weg und sagt wieder: „Danke für dieses Zeichen. Jetzt weiß ich, dass du wirklich bist.“

Im Laufe der Jahre fängt er wieder ein bisschen an zu zweifeln und da hört er in einem Tal, hinter einem Berg, eine Stimme und die Stimme sagt: “In dem Donnerwetter war ich nicht, in dem Sturm war ich auch nicht, aber in dem kleinen Lüfterl, das du gerade versäumt hast, dort war ich.“

So, was heißt das jetzt. Das heißt, dass diese Gefühle etwas ganz Zartes, Sanftes sind. Dadurch, dass wir das kreieren und auf Widerstand damit gehen, wird diese ganze Welt hier theatralisch und schrecklich und dann wollen wir da raus und kreieren grüne Felder usw.  Das ist eine Sackgasse ohne Ende. Man kann aus dieser Sackgasse natürlich nicht mehr heraus, das ist nicht möglich.

Osho hat einmal eine Serie gehalten, die hieß „The last nightmare“. Das hab ich wirklich sehr oft gehört und auch sehr viel damit gemacht. Das ist der Albtraum der Albträume, the last nightmare, der letzte Albtraum, wo du knapp vor der Tür in das große Ganze stehst. Du machst Übungen, du läßt die Übungen wieder, machst wieder andere, hast die Sehnsucht, du sagst ich muss mit dem Wünschen aufhören, du hörst mit dem Wünschen auf, aber es geht nicht! Es geht nicht! 

Mit dem, was nicht im Bewusstsein ist, kannst du nichts machen. Es schwirrt herum, das ist nicht greifbar, ist transparent, ist versteckt, da ist Scham drauf, da ist Schock drauf, da ist alles Mögliche drauf, versteckt, verbunden miteinander. Du hast keine Ahnung. Du verzweifelst . „Warum erhört mich Gott nicht“ und glaubst, dass da einer ist, der dich nicht mag. Dann musst du dich wieder kasteien und vielleicht wieder eine andere Diät machen oder was weiß ich, um irgendwie dorthin zu kommen. Das ist Wahnsinn, wirklich Wahnsinn. 

Du musst bewusst bemerken, dass da etwas ist, etwas herumschwirrt, das keine Zuordnung hat und daher nicht integriert werden kann und dich total beeinflusst. 

Wenn du das jetzt sehen kannst und auflöst, dann ist der Weg frei, frei für alles, was du wirklich willst.

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