Blog Der "Master-Key" Grundbedürnfisse

Der „Master Key“ – Grundbedürfnisse und Beziehungen

Beziehungsseminar & mehr

Yod beschäftigt sich schon fast sein gesamtes Leben mit dem Thema „Liebe“ und „Beziehungen“.

Die meisten Erfahrungen hat er selbst gesammelt und ist dadurch gewachsen. Immer wieder beobachtete er jedoch auch Menschen in seinen Seminaren und im Alltag, wodurch er ein immer tieferes Verständnis für dieses Thema gewann.

Mehr als 40 Jahre gibt er bereits Beziehungsseminare und die Welt wird nicht müde davon über diese Themen zu lernen und das Geheimnis funktionierender Beziehungen verstehen zu wollen!

In seinem Seminar „Master – Key“ hat er all sein Wissen und seine Erfahrungen wunderbar zusammengefasst und gibt dieses Wissen jährlich an viele Menschen weiter.

Doch wie funktionieren Beziehungen eigentlich? Und wieso gehen sie immer wieder schief? Was sind die Geheimnisse einer glücklichen, abenteuerlichen und friedvollen Beziehung?

Um all diese Fragen soll es in den nächsten Blogbeiträgen gehen. Heute starten wir mit der Frage was die Erfüllung unserer Grundbedürfnisse eigentlich mit Liebe und Beziehung zu tun hat.

Wie alles begann – Deine Ankunft auf der Welt

Doch starten wir am Anfang.

Du kommst auf die Welt. Du bist ein kleines Wesen, völlig hilflos und klein. Dir ist wahrscheinlich kalt – im Mutterleib war es kuschelig warm!

Nun bist du darauf angewiesen, dass dir jemand eine Decke oder etwas zum Anziehen gibt. (In wärmeren Ländern braucht es wohl eher eine Klimaanlage…).

Du schreist, dir ist unwohl.

Deine ganze kleine Welt im Mutterleib wurde gerade auf den Kopf gestellt!

Deine ersten Bedürfnisse

Im besten Fall gibt es nun liebevolle Eltern/ Pfleger*innen/ Ärzte und Ärtztinnen… die dich auf dieser Welt genauso empfangen, wie du es brauchst.

Du möchtest dich an deine Mutter kuscheln, ihre Nähe spüren und ihre Stimme hören.

Du brauchst Ruhe.

Du brauchst liebevolle Begegnungen und Berührungen.

Du brauchst Essen und Trinken.

Du brauchst liebevolle Begleitungen auf deinen ersten Schritten in dieser doch so großen Welt!

Ergebnisse der Forschung zu frühkindlichen Bedürfnissen

Aus der Forschung weiß man, dass Menschen die in frühester Kindheit vernachlässigt, misshandelt oder missbraucht wurden es später einmal schwerer haben könnten stabile Beziehungen einzugehen, Erfolg in der Schule zu erzielen, gesund zu bleiben und gesellschaftlich erfolgreich zu werden.

Diese Probleme können sich über Generationen fortsetzen, da es schwer ist der nächsten Generation liebevolle Erfahrungen zu vermitteln, wenn man selbst keine frühen positiven Erfahrungen gesammelt hat.1

Die Maslowsche Bedürfnispyramide2

Maslow hat eine Bedürfnispyramide entwickelt, die sicherlich Einigen von euch bekannt sein wird.

Erste Stufe – Grundbedürfnisse

Jeder Mensch hat bestimmte Grundbedürfnisse – Essen, Trinken, Schlafen, Atmung, Fortpflanzung – körperliches Wohlbefinden im Allgemeinen.

Wenn deine Grundbedürfnisse nicht erfüllt sind, wenn du ständig unter Hunger oder Durst leidest, dann wirst du dich sicher nicht damit beschäftigen wollen, wie du dich selbst verwirklichst und möglichst deinen „Traumberuf“ findest.

Viel eher wirst du dich erst einmal darum kümmern überhaupt IRGENDEINEN Job zu finden, um dich und deine Kinder ernähren zu können.

Dies bringt dich auf gewisse Art und Weise automatisch in einen ständigen „Überlebensmodus“…

Zweite Stufe – Sicherheitsbedürfnisse

Sind deine Grundbedürfnisse erfüllt, wirst du anschließend deine Sicherheitsbedürfnisse erfüllen wollen. Also materielle und berufliche Sicherheit, eine Wohnung, ein Haus…

Du brauchst einen Schutz vor Gefahren, Ordnung, Stabilität.

Als Kind bist du hier natürlich abhängig von deinen Eltern, die sich um deine Bedürfnisbefriedigung kümmern müssen. Denn als Kleinkind kannst du nicht arbeiten, Geld verdienen oder auch nur in den Supermarkt gehen und dir Nahrungsmittel kaufen!

Dritte Stufe – Soziale Bedürfnisse

Sind die Grund- und die Sicherheitsbedürfnisse erfüllt, dann geht es darum die sozialen Bedürfnisse zu befriedigen.

Du möchtest Freunde finden, geliebt werden, trittst in Vereine ein und feierst Familienfeste… alles nur, um nicht alleine zu sein und um Jemanden zu finden, der oder die dich versteht!?

Du möchtest Zugehörigkeit, Liebe und Freundschaft erfahren.

Vierte Stufe – Wertschätzung

Auf der 4. Ebene der Bedürfnispyramide beschreibt Maslow die „Wertschätzung“. Es geht darum, dass Leute dir in etwa sagen „Das hast du aber toll gemacht“!

Es ist das Gefühl wenn du als Kind eine gute Note bekamst und dafür gelobt und anerkannt wurdest von den Eltern.

Oder wenn du vor der ganzen Klasse ein Gedicht vorgetragen hast und alle geklatscht haben.

Am allermeisten möchtest du die Liebe deiner Eltern (oder die deiner engsten Bezugspersonen in der Kindheit).

Denn – wie schon erwähnt – ohne sie kannst du als kleines Kind nicht überleben! Und seien wir ehrlich – selbst einem Jugendlichen fällt es ja oft noch schwer den eigenen Alltag zu bestreiten. Wir Menschen brauchen echt lange, bis wir wirklich unabhängig sind und komplett selbständig leben können, manche Menschen schaffen es nie!

Mit dem Erwachsen sein lässt dieses Streben nach Wertschätzung interessanterweise nicht nach. Reflektiere selbst einmal und sei dabei ganz ehrlich – was tust du alles um geliebt zu werden?

Einige Beispiele dafür sind:

  • Du fährst ein schickes Auto oder wohnst in einem großen Haus mit ordentlich gepflegtem Vorgarten, damit die Nachbarn staunen oder sich zumindest niemand beschwert
  • Du bist immer hilfsbereit und unterstützt andere, auch dann noch, wenn du eigentlich krank bist oder gar keine Lust hast
  • Du ziehst dich schick an, um deine „unschönen“ Seiten lieber zu verstecken
  • Du strengst dich immer besonders gut an und machst alles korrekt und ordentlich, sei es in der Schule, in der Familie, an der Arbeit oder wo auch immer

Es gibt ungezählte Beispiele hierzu, sie nehmen kein Ende. Und wir alle tun es, uns profilieren auf bestimmte Art und Weise. Nur wieso?

Der Überlebensmodus in der Kindheit

Nun, wenn du schon öfter bei einem Seminar von Yod warst, dann wirst du es wohl bereits kennen.

Denn wenn wir als kleines Kind auf die Welt kommen, dann fühlen wir uns nicht unbedingt nur gut. Wir sind hilflos und ungeschützt, nackt im wahrsten Sinne des Wortes. Da wir nicht laufen können, könnten wir nicht einmal weglaufen, wenn der Feind kommt!

Und wer kann uns nun helfen? Natürlich die Eltern, bzw. die engsten Bezugspersonen, die für uns sorgen!

DESHALB machen wir das alles: Um geliebt zu werden!

Damit wir überhaupt erstmal ÜBERLEBEN können! Denn wenn wir die Regeln der Erwachsenen nicht befolgen, dann sagen sie vielleicht „Geh in dein Zimmer“, sie umarmen uns nicht mehr, bestrafen uns und entziehen uns all die Liebe, die wir doch so dringend brauchen um zu Überleben!

Der Überlebensmodus als Erwachsene

Mit größter Wahrscheinlichkeit bist du jetzt aber bereits erwachsen, wenn du diesen Text liest.

Denk einmal darüber nach – bist du wirklich noch immer so hilflos, klein, unerfahren und abhängig wie du es als kleines Kind warst?

Hast du nicht vielleicht einen (mehr oder weniger) gut bezahlten Job oder irgendeine andere Art von Einkommen?

Kannst du selbst in den Supermarkt gehen und dir Essen kaufen?

Kannst du dir ein Haus, eine Wohnung oder wenigstens ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft leisten?

Dann scheint es nicht mehr nötig, dass du noch immer diese Überlebensängste in dir trägst… Oder doch?

Überlebensängste auf emotionaler Ebene

Auch Yod spricht immer wieder davon, dass wir als Menschen immer wieder versuchen als erstes unsere Grundbedürfnisse zu erfüllen.

Jahrelang hat er reflektiert und versucht herauszufinden, wieso man als Erwachsener dann noch immer nicht begreift, dass man wirklich Erwachsen ist!

Wieso diese anhaltenden Überlebensängste, obwohl man in einem Sozialstaat lebt, ein Dach über dem Kopf hat und in einem gut bezahlten Job arbeitet?

Wieso die ständige „Angst nicht überleben zu können“, obwohl Hunger, Durst und Kälte uns eigentlich kaum noch stören dürften, da wir diese Bedürfnisse doch seit Jahren befriedigt bekommen?

Müssten diese Ängste denn nicht eigentlich verschwinden, sobald das Bedürfnis erfüllt ist?

In den letzten Jahren hat Yod etwas Interessantes herausgefunden.

Denn sobald wir unsere „physischen Bedürfnisse“ erfüllt haben (Nahrung, Schlaf…) verschiebt sich dieses Überlebenskonzept ganz einfach auf die nächste Ebene!

Und zwar auf die Ebene von „Emotionen und Gefühlen“.

Das Konzept bleibt insofern gleich, wir behalten unsere Überlebensangst und sie bleibt weiterhin allgegenwärtig präsent in unserem Leben.

Wenn deine Angst früher war – oder die Angst deiner Großeltern im Krieg – nicht genug Nahrung zu bekommen, dann scheinst du jetzt nicht mehr „überleben zu können“, weil du nicht genügend emotionale Nähe, Streicheleinheiten oder seelische Bedürfnisbefriedigung bekommst.

Und was bedeutet das nun für unsere Beziehungen?

Ganz einfach – da du im ständigen „Überlebensmodus“ bist, hast du auch als Erwachsene*r noch das Gefühl Jemanden zu brauchen für dein Leben und alleine nicht überleben zu können.

Vielleicht nicht mehr im klassischen Sinne. Dass du als Kind die Eltern brauchst, die dich an die Hand nehmen und sicher über die Straße führen. Oder dass du als Frau den Mann brauchst, weil du selbst kein Geld verdienen kannst oder kein Konto eröffnen darfst.

Aber bist du nicht auch manchmal einsam und sehnst dich nach der Nähe eines Partners oder einer Partnerin?

Fühlst du nicht diese Verlassenheitsängste, wenn du allein gelassen wirst?

Bist du nicht froh, Unterstützung zu haben im Haushalt und nicht alles alleine machen zu müssen?


Spätestens bei einer schweren Trennung wirst du wahrscheinlich merken, wie sehr es dich zerreißt vor Schmerz, „verlassen“ oder „getrennt“ worden zu sein.

Du fühlst dich vielleicht minderwertig, nicht gut genug. Warum sonst würde Jemand ein Leben OHNE dich bevorzugen? Wieso bekommst du es denn nicht hin eine Beziehung zu führen, bist du ein Versager/ eine Versagerin?

Und vielleicht kommt dir dann wirklich das ein oder andere Mal der Gedanke:

„Ohne ihn*sie schaffe ich das nicht“.

Oder:

„Ohne die Partnerin/ den Partner macht mein Leben keinen Sinn mehr“.

Oder:

„Ohne ihn*sie kann ich nicht überleben.“

Beziehungen und Partnerschaften können wunderschön sein und uns (scheinbar?) geben was wir für den Moment brauchen.

Aber reicht das wirklich aus? Ist es wirklich Liebe?

Gerätst du nicht auch immer wieder an deine Grenzen, wenn die Menschen in deinen Beziehungen deine Gefühle nicht wahrnehmen, dich einfach nicht verstehen wollen und es mal wieder zu einem Streit kommt?

Und kannst du die „Liebe“ wirklich halten die du von anderen bekommst? In Form von Anerkennung und dafür, dass du scheinbar ihre Erwartungen erfüllst und „das Richtige“ getan hast?

Die „abhängige Liebe“

Die Beziehungen die wir führen sind meist von Abhängigkeit geprägt, weil wir es aus der Kindheit so kennen.

Sobald der oder die Andere einen Stimmungswechsel hat und uns nicht mehr das gibt was wir brauchen, wird die Beziehung leicht zu einer Katastrophe!

Dann geraten Streit und Konflikte in den Vordergrund und man fühlt sich nicht mehr verstanden. Deine Bedürfnisse werden nicht mehr erfüllt, weil du die Erfüllung deiner Bedürfnisse von einer anderen Person abhängig gemacht hast!

Wie können wir dennoch liebevolle und authentische Beziehungen führen?

Das es dennoch möglich ist liebevolle Beziehungen zu führen, dass hat Yod in seinem Leben herausgefunden und möchte es dir gerne erfahrbar machen.

Doch was sind die Voraussetzungen für eine Beziehung die von Liebe und Verständnis geprägt ist und in der nicht die Erwartungen an den*die Partner*in im Vordergrund stehen?

Wie können wir verhindern, dass zwei Menschen, die sich gerade noch geliebt haben, plötzlich in Hass und Streit auseinander gehen?

Darauf werden wir in einem weiteren Blogbeitrag eingehen.

Doch wenn du schon jetzt neugierig bist und hinein schnuppern möchtest, dann schau dir gerne dieses Video an:

Yod versucht in diesem Video zu erklären was Liebe eigentlich ist und wieso wir immer versuchen uns GUT zu fühlen und den*die Anderen dafür benutzen.

Was passiert wenn wir uns wieder auf uns selbst fokussieren, anstatt darauf, die Liebe der Anderen zu bekommen?

Die höchste Stufe der Bedürfnispyramide – Selbstverwirklichung

Die letzte Stufe auf Maslows Bedürfnispyramide ist übrigens die Selbstverwirklichung.

Wenn du in einem Land aufwächst in welchem es keinen Sozialstaat gibt, keine Krankenversicherung und keine Altersvorsorge, dann wirst du wohl noch bis ins hohe Alter damit zu tun haben deine Grundbedürfnisse zu erfüllen und für die Selbstverwirklichung bleibt nicht viel Zeit.

Doch wenn du aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz kommst, dann ist es wahrscheinlich anders.

Und da du diesen Beitrag nun gelesen hast und vielleicht schon das eine oder andere Seminar von Yod besucht hast, wirst du dich wahrscheinlich schon öfter mit deiner Selbstverwirklichung auseinandergesetzt haben! Dann wird die Selbstverwirklichung sicher schon ein wertvoller Teil deines eigenen Lebens sein.

Mehr Informationen zu den Themen „Liebe“ und „Beziehungen“ wird es in einem nächsten Blogbeitrag geben. Schau dir aber gerne jetzt schon die Landingpage zu unserem Seminar „Master Key“ an, welches demnächst stattfinden wird und wozu wir dich natürlich gerne einladen:

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  1. Wie lernen Kleinkinder? Entwicklungspsychologische Erkenntnisse und ihre Bedeutung für Politik und Gesellschaft | Bildung | bpb.de ↩︎
  2. EXKURSIONSSEMINAR (lpb-bw.de)
    Maslowsche Bedürfnishierarchie – Wikipedia ↩︎

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